Laut einer Pressemitteilung werden bei diesem Projekt bei der Bauxitveredelung anfallende rote Schlammrückstände verwendet, um mittels 3D-Druck dreidimensionale Strukturen herzustellen, die als hochentwickelte Filter dienen.

Forscher des Fachbereichs Chemie und des CICECO fügten Kohlenstoffnanoröhren und Titandioxid hinzu, um mithilfe von ultraviolettem Licht photokatalytische Reaktionen auszulösen.

Das Material entfernte innerhalb einer Stunde mehr als 90 Prozent des Antibiotikums Ciprofloxacin und beseitigte alle Schadstoffe innerhalb von 30 Minuten, so die Universität.

Den Angaben zufolge „behält das System seine Dekontaminationsfähigkeit über mehrere Einsatzzyklen hinweg bei und zeigt seine Wirksamkeit auch bei komplexen Schadstoffgemischen.“

„Die Studie verbindet Abfallverwertung mit der Kreislaufwirtschaft und schafft neue nachhaltige Lösungen für die Aufbereitung von kontaminiertem Wasser“, betont die UA. Die Forscher waren Nuno Gonçalves, Ricardo Silva, Tito Trindade und Rui Novais vom Fachbereich Chemie, dem Institut für Werkstoffe in Aveiro (CICECO) und dem Fachbereich Werkstoffe und Keramik.