„Von den 134 Anträgen, die von der Gemeinde geprüft und zur Begutachtung an die CCDRC [Kommission für Koordination und regionale Entwicklung der Region Centro] weitergeleitet wurden, haben bislang 128 bereits die entsprechende finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 285.310 € erhalten“, teilte der Stadtrat von Vila de Rei in einer Erklärung mit.
Den vorliegenden Daten zufolge wurden 231 Anträge eingereicht, die sich auf einen Gesamtbetrag von 1.290.679 € beliefen.
Nach einer fachlichen Prüfung der Unterlagen und gemäß den von der CCDRC festgelegten Kriterien genehmigte die Gemeinde 134 Anträge, während die übrigen 97 entweder abgelehnt oder von den Antragstellern zurückgezogen wurden.
„Bei den genehmigten Anträgen beantragten die Antragsteller Fördermittel in Höhe von insgesamt 711.849 €. Nach Überprüfung der tatsächlichen durch den Sturm verursachten Schäden wurde jedoch ein Betrag von 302.966 € bestätigt, der ausschließlich den direkt mit den Auswirkungen des Sturms verbundenen Verlusten entspricht“, heißt es in der Erklärung.
Die 97 abgelehnten Anträge machten 578.829 € des insgesamt beantragten Betrags aus.
Der Stadtrat von Vila de Rei berichtet, dass diese Anträge „überwiegend Fälle betrafen, die die Fördervoraussetzungen nicht erfüllten – insbesondere Immobilien, bei denen es sich nicht um Haupt- oder Dauerwohnsitze handelte; Nebengebäude und Nebenanlagen; Rücknahmen durch die Antragsteller; oder Fälle, in denen Schäden bereits durch Versicherungen ersetzt worden waren.“
Die Gemeinde betont ferner, dass Begünstigte dieser Unterstützung, die über eine Hausratversicherung verfügen und zudem eine Entschädigung von ihren Versicherern erhalten haben, dies dem CCDRC melden müssen. Dies ist notwendig, um eine ordnungsgemäße Koordinierung der gewährten Hilfe zu gewährleisten und mögliche Verstöße zu vermeiden, die zu Geldstrafen oder zur Rückzahlung der erhaltenen Mittel führen könnten.
Mindestens 19 Menschen starben in Portugal zwischen Ende Januar und Anfang März dieses Jahres infolge der Stürme „Kristin“, „Leonardo“ und „Marta“, durch die zudem Hunderte von Menschen verletzt, obdachlos oder vertrieben wurden. Mehr als die Hälfte der Todesfälle ereignete sich während der Bergungsarbeiten.
Die Stürme, die das Festland etwa drei Wochen lang heimsuchten, insbesondere in den Regionen Centro, Lissabon und Tejo-Tal sowie im Alentejo, führten zur vollständigen oder teilweisen Zerstörung von Tausenden von Wohnhäusern, Geschäften und Einrichtungen. Zudem führten sie zu umgestürzten Bäumen und eingestürzten Gebäuden, zu Unterbrechungen der Strom-, Wasser- und Kommunikationsversorgung sowie zu Überschwemmungen, wodurch Schäden in Höhe von über fünf Milliarden Euro entstanden.









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