Laut dem Einsatzbericht der Nationalen Behörde für Notfälle und Zivilschutz (ANEPC) gilt die größte Sorge derzeit dem Brand in der Gemeinde Vouzela im Bezirk Viseu, zu dessen Bekämpfung Luft- und Bodeneinsatzkräfte aus Spanien und Italien herangezogen werden.
Die internationalen Verstärkungstruppen begannen am Morgen des 4. Juli mit ihrem Einsatz und umfassten zwei schwere amphibische Canadair-Flugzeuge, die von der italienischen Regierung entsandt wurden, sowie ein spanisches Bodencontingent bestehend aus 118 Feuerwehrleuten und 45 Einsatzfahrzeugen.
Zudem wird die Ankunft weiterer Ressourcen aus Marokko erwartet, die im Rahmen bestehender bilateraler Katastrophenschutzabkommen angefordert wurden. Die Behörden bestätigten gegenüber RTP-Antena 1, dass die spanischen Bodenteams bereits in die Einsätze in Vouzela integriert wurden, während die internationalen Lufteinheiten voraussichtlich am Sonntag mit den Löschflügen beginnen werden.
Der offizielle ANEPC-Bericht listet neun durch die Feuerfronten verursachte Verletzte in den letzten 24 Stunden auf, zwei davon schwer, und dies in einer Zeit, in der das gesamte Festland aufgrund von Wettervorhersagen, die in mehreren Regionen Höchsttemperaturen von rund 44 °C prognostizieren, unter Alarmstatus steht.
Am Nachmittag des 4. Juli hatte der seit dem 1. Juli wütende Brand in Vouzela schätzungsweise 11.000 Hektar verwüstet; zur Bekämpfung waren 1.238 Einsatzkräfte im Einsatz, unterstützt von 411 Fahrzeugen und sechs Flugzeugen.
Angesichts der extremen Gefahr hat die Regierung strenge landesweite Beschränkungen erlassen, die den Zugang zu und die Bewegung innerhalb von Waldgebieten sowie den Einsatz von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen in ländlichen Gebieten verbieten.









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