Laut einer Erklärung von Copernicus wurde das Bild am 3. Juli um 11:38 Uhr (portugiesischer Zeit) von einem seiner Sentinel-3-Satelliten aufgenommen, zu einer Zeit, als im gesamten Nordwesten Portugals mehrere Waldbrände wüteten.
„Die Copernicus-Satellitenbilder unterstützen die Überwachung von Waldbränden, indem sie Informationen über den Ort aktiver Brände und die Umweltbedingungen liefern und so den Behörden helfen, die Lage einzuschätzen und ihre Maßnahmen zu koordinieren“, erklärte die Agentur.
Copernicus wies darauf hin, dass mehr als 1.100 Feuerwehrleute im Einsatz waren, um den Brand in Vouzela im Bezirk Viseu zu bekämpfen, während weitere Brände auch aus Barcelos, Cinfães und Castelo de Paiva gemeldet wurden.
Obwohl der Waldbrand in Vouzela am Sonntag, dem 5. Juli, unter Kontrolle gebracht wurde, waren die Rettungskräfte am Montagmorgen angesichts der Sorge vor möglichen Wiederaufflammungen weiterhin in großer Zahl vor Ort. Um 7:30 Uhr befanden sich noch 742 Feuerwehrleute und 253 Fahrzeuge am Einsatzort.
Die Nationale Behörde für Notfälle und Zivilschutz berichtete zudem, dass auf dem portugiesischen Festland 1.074 Einsatzkräfte und 356 Fahrzeuge gleichzeitig bei 19 verschiedenen Vorfällen im Einsatz waren.
Unterdessen warnte das Portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA), dass anhaltend hohe Temperaturen weiterhin einen Großteil des Landes einem erheblichen Waldbrandrisiko aussetzen, da mehr als 100 Gemeinden im gesamten nördlichen und zentralen Landesinneren sowie zehn Gemeinden in den Bezirken Évora, Beja und Faro als Gebiete mit höchster Waldbrandgefahr eingestuft wurden.







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