Diese Informationen wurden von Alonso Miguel, dem Regionalsekretär für Umwelt und Klimaschutz, auf der Insel Terceira bekannt gegeben. Er sprach bei der Eröffnungsveranstaltung eines Fortbildungskurses mit dem Titel „Naturschutz und Schutz der biologischen Vielfalt“, der sich an Einrichtungen richtet, die für die Umweltüberwachung und -durchsetzung zuständig sind – ein Kurs, der auch auf den Inseln São Miguel und Faial stattfinden wird.

Bei dieser Gelegenheit erklärte er, dass der Erfolg der Umweltpolitik nicht nur von der Festlegung von Strategien und Managementinstrumenten abhänge, sondern auch von Investitionen in Fortbildung und den Aufbau technischer und operativer Kapazitäten sowie von der Sicherstellung ausreichender Ressourcen für die Überwachung und Durchsetzung der Vorschriften im gesamten Gebiet.

Der Politiker hob zudem das „starke Engagement“ der Regionalregierung für Umweltbildung und -kompetenz hervor und würdigte die Arbeit, die in den Naturparks der Inseln, den Umweltzentren, dem Geopark der Azoren und den Biosphärenreservaten geleistet wird.

In einer von der Regionalregierung (PSD/CDS-PP/PPM) veröffentlichten Erklärung unterstrich Alonso Miguel die zentrale Rolle des LIFE-Programms als „finanzielles und operatives Instrument, das die Bereitstellung von über 45 Millionen Euro für die Bewirtschaftung, Erhaltung und Aufwertung der Schutzgebiete der Region ermöglicht hat“.Er gab bekannt, dass in den letzten vier Jahren mehr als 2,5 Millionen Euro in die Stärkung der Umwelt- und Klimaschutzdienste der Inseln investiert wurden, um diese mit neuen Fahrzeugen, Booten, Maschinen, Industrieausrüstung, Drohnen, Uniformen und persönlicher Schutzausrüstung auszustatten.

Der Regionalsekretär hob zudem die Arbeit der Naturwächter, des Dienstes für Natur- und Umweltschutz (SEPNA) der GNR, der Umweltschutzbrigade (BRiPA) der PSP sowie der regionalen Umweltinspektion hervor – der Stelle, die für die Koordinierung der Kontrolltätigkeiten und die Bearbeitung von Verwaltungsstrafsachen im Umweltbereich zuständig ist.

Mit der Feststellung, dass „die Region im Umweltbereich bemerkenswerte Fortschritte erzielt hat“, wies der Regionalsekretär darauf hin, dass entschlossene Schritte in den Bereichen Umweltmanagement, Naturschutz, Klimaschutz und Raumordnung unternommen worden seien.

Alonso Miguel bekräftigte, dass „die Regionalregierung die für die Durchsetzung der Umweltvorschriften bereitgestellten Ressourcen weiter ausbauen wird“, und verwies auf die kürzlich erfolgte Einstellung von 12 Naturschutzbeauftragten sowie auf die laufenden Einstellungsverfahren für einen leitenden Inspektor, einen leitenden Umwelttechniker und einen Rechtsexperten für die regionale Umweltinspektion.

„Heute verfügen wir über einen aktiven und proaktiven Inspektionsdienst, der ein hohes Maß an Fachwissen, Disziplin und Sorgfalt mit einem pädagogischen, aufklärenden und präventiven Ansatz verbindet – ein Ansatz, der sowohl innerhalb der Region als auch im Ausland respektiert und anerkannt wird“, betonte er.

Das vom Regionalen Umweltinspektorat organisierte Schulungsprogramm, das diese Woche in Angra do Heroísmo auf der Insel Terceira stattfindet, bringt 33 Teilnehmer aus den verschiedenen für die Durchsetzung der Umweltvorschriften zuständigen Stellen zusammen.