Letzte Woche sahen die Zuschauer einen schwarzen Bildschirm und eine Entschuldigung für jahrelange Fehlinformationen, während hochrangige Medienvertreter ihres Amtes enthoben wurden. Ministerpräsident Peter Magyar hatte im Wahlkampf versprochen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem unabhängigen, vertrauenswürdigen Nachrichtendienst umzugestalten.

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Die Umstrukturierung folgt auf die Wahl im April, die Viktor Orbáns lange Regierungszeit beendete. Unter der vorherigen Regierung wurden Ungarns öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten wegen politischer Einmischung heftig kritisiert, nachdem Journalisten entlassen und die Aufsichtsgremien mit Verbündeten der Regierung besetzt worden waren. Ungarische Journalisten haben die Reformen vorsichtig begrüßt, obwohl weiterhin Fragen hinsichtlich der künftigen Steuerung und Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien des Landes offen sind.