Im Gespräch mit Lusa erklärte der Bürgermeister von Coruche, Nuno Azevedo, dass die Schule, die 1986 eröffnet und kürzlich in die Zuständigkeit der Gemeinde überführt wurde, in fast vier Jahrzehnten noch nie einer umfassenden Renovierung unterzogen worden sei.
„Diese Einrichtung wurde in all den Jahren nie umfassend renoviert“, erklärte der Bürgermeister und wies darauf hin, dass lediglich kleinere, gezielte Maßnahmen durchgeführt worden seien, um dringende Probleme zu beheben.
Das Projekt umfasst den Umbau der verschiedenen Gebäude, aus denen sich der Schulkomplex zusammensetzt, darunter vier Klassenhausblöcke, das Verwaltungsgebäude, in dem sich die Zentrale des Schulverbunds befindet, die Bibliothek, die Kantine, die Mensa und die Snackbar.
Die Arbeiten erstrecken sich auch auf die Sporthalle, wo Verbesserungen an den Zuschauerrängen und Umkleideräumen sowie eine Neugestaltung der Nebenbereiche geplant sind.
Laut Nuno Azevedo ist eines der Ziele die Verbesserung der Barrierefreiheit, da derzeit Höhenunterschiede zwischen den verschiedenen Gebäuden bestehen, die die Fortbewegung auf dem Schulgelände erschweren.
Das Projekt umfasst zudem die Installation von Klimatisierungssystemen zur Verbesserung des thermischen Komforts im Sommer und Winter, die Modernisierung der Telekommunikations-, Wasserversorgungs- und Stromnetze sowie die Aufwertung der Außenbereiche.
Zu den Plänen für den Außenbereich gehören die Erhaltung bestehender Bäume „wo immer möglich“, die Anpflanzung neuer Bäume sowie die Schaffung eines Freiluft-Amphitheaters, das für Bildungs- und Kulturveranstaltungen außerhalb des Klassenzimmers konzipiert ist.
„Wir wollen einen moderneren Raum – einen, der für diejenigen, die ihn nutzen, ansprechender und attraktiver ist, seien es Schüler oder die dort tätigen Fachkräfte“, merkte er an.
Nach Angaben des Bürgermeisters wird das Projekt voraussichtlich 30 Monate dauern und in Phasen durchgeführt werden, sodass der Unterricht während der Bauarbeiten weiterlaufen kann.
Um den normalen Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, werden Ausweichräume geschaffen, in denen Schüler und Lehrer vorübergehend untergebracht werden können, während in den verschiedenen Gebäudeteilen Renovierungsarbeiten stattfinden.
Die öffentliche Ausschreibung für das Projekt hat einen Basiswert von rund 5,2 Millionen Euro, wobei der endgültige Betrag je nach den von den Auftragnehmern eingereichten Angeboten variieren kann.
Nuno Azevedo gab außerdem bekannt, dass die Gemeinde an sieben Standorten in der Stadt im Bezirk Santarém ein Videoüberwachungssystem installieren wird, um die öffentliche Sicherheit zu verbessern und die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden zu unterstützen.
Nach Angaben des Bürgermeisters ist die Initiative das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung der Stadtverwaltung und der Nationalen Republikanischen Garde (GNR), die die vorrangigen Standorte für die Installation der Kameras ermittelt hat.
„Die Behörden kennen das Gebiet, verstehen die Sicherheitsprobleme und haben diese konkreten Standorte als vorrangig identifiziert“, sagte er.
Der Bürgermeister betonte zudem, dass das Projekt in Zukunft ausgeweitet werden könnte.
„Es handelt sich nicht um einen abgeschlossenen Prozess“, erklärte er und räumte ein, dass Verhaltensänderungen oder neue operative Erfordernisse eine Erweiterung des Videoüberwachungsnetzes rechtfertigen könnten.
Die Gemeinde Coruche wird die Installation des Systems vollständig finanzieren, obwohl die Gesamtinvestitionskosten noch nicht feststehen.








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