„Die Entscheidung zielt darauf ab, bestmögliche Sicherheitsbedingungen für die Teilnehmer zu gewährleisten, zu verhindern, dass sich Tausende von Menschen in einem Waldgebiet mit hohem Risiko versammeln, und sicherzustellen, dass die Katastrophenschutzdienste uneingeschränkt verfügbar sind, um auf etwaige Zwischenfälle reagieren zu können“, erklärte der Stadtrat auf seiner offiziellen Website.
Die Stadtverwaltung von Bragança teilt mit, dass das ursprünglich für Rio de Onor geplante Programm – bestehend aus wissenschaftlichen, pädagogischen und kulturellen Aktivitäten, Ausstellungen sowie der Beobachtung des Phänomens – in vollem Umfang stattfinden wird, allerdings auf dem Flugplatz, wo 99 Prozent der Sonnenstrahlen abgeschirmt werden.
Verlegung des Veranstaltungsortes
Angesichts der Wetterbedingungen und der Waldbrandgefahr der letzten Tage war bereits eine Verlegung des Veranstaltungsortes in Erwägung gezogen worden.
„Der Stadtrat wird die Wetterbedingungen und die Waldbrandgefahr weiterhin kontinuierlich beobachten (…), und alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass dieses historische Ereignis unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Organisationsstandards stattfindet“, fügte er hinzu.
Das „Bragança Centro de Ciência Viva“, das auch für das Veranstaltungsprogramm verantwortlich ist, hatte bereits die Anmeldung für die Veranstaltung eröffnet, und obwohl der Veranstaltungsort geändert wurde, garantiert es, dass die Angemeldeten weiterhin zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen erhalten; die Sonnenfinsternis vor Ort unter Anleitung von Profi- und Amateurastronomen beobachtet werden kann, wobei organisierte Aktivitäten und Workshops sowie die Versorgung mit Wasser angeboten werden.
Sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis findet am 12. August statt, doch die totale Phase wird nur in den Dörfern Rio de Onor und Guadramil in Bragança, mitten im Naturpark Montesinho, zu sehen sein. Im übrigen Schutzgebiet wird die Sonne zu etwa 99 Prozent verdeckt sein.
Dieses seltene Phänomen, das in Portugal seit über 100 Jahren nicht mehr aufgetreten ist, hat bereits dazu geführt, dass alle Unterkünfte in den Gemeinden Bragança und Vinhais – den einzigen Gemeinden innerhalb des Naturparks Montesinho – ausgebucht sind.









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