Es wird erwartet, dass die Sonnenfinsternis Besucher aus ganz Spanien und den Nachbarländern anziehen wird, wobei die besten Sichtbedingungen in Asturien, Kantabrien, dem Baskenland, Navarra, La Rioja, Aragón und Katalonien prognostiziert werden. Aufgrund des erwarteten hohen Besucherandrangs hat die spanische Generaldirektion für Verkehr (DGT) eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, die darauf abzielen, den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten und das Unfallrisiko zu verringern.
Autofahrer werden davor gewarnt, auf Autobahnen, Standstreifen oder Brücken anzuhalten, um die Sonnenfinsternis zu beobachten, da dies sowohl sie selbst als auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen könnte. Zudem werden zusätzliche Verkehrskontrollen durchgeführt, während auf einigen Straßen vorübergehende Einschränkungen gelten werden.
Einige Regionen ergreifen eigene Maßnahmen. Im Baskenland gelten am 12. August Verkehrsbeschränkungen für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen, sofern ihnen keine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Auch Valencia bereitet sich auf große Menschenmengen vor, indem der Zugang zu Teilen des Naturparks Albufera eingeschränkt und die Präsenz von Polizeikräften und Rettungskräften verstärkt wird.
In La Rioja führen die Behörden als Vorsichtsmaßnahme gegen Waldbrände vorübergehende Beschränkungen für Fahrzeuge auf Waldwegen ein und empfehlen den Besuchern gleichzeitig, ihre Anreise im Voraus zu planen.
Obwohl die größten Menschenmengen in Spanien erwartet werden, dürften auch viele Menschen aus dem benachbarten Portugal anreisen, um die Sonnenfinsternis zu erleben. Wer einen Tagesausflug plant, sollte früh losfahren, zusätzliche Zeit für die Anreise einplanen und vor der Abfahrt die aktuellen Verkehrsinformationen prüfen, da an beliebten Beobachtungsorten mit deutlich mehr Andrang als üblich zu rechnen ist.
Die Behörden erinnern die Menschen zudem daran, zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen zu verwenden. Der direkte Blick in die Sonne ohne geeigneten Augenschutz kann selbst bei kurzer Dauer zu dauerhaften Augenschäden führen.








Follow us on social media