Die Prognose stammt vom Nationalen Institut für Weinbau und Wein (IVV), das davon ausgeht, dass die Ernte 2026 rund 7,3 Millionen Hektoliter Wein einbringen könnte, sofern die Wetterbedingungen in den kommenden Wochen günstig bleiben.
Eine der größten Veränderungen in diesem Jahr betrifft die Rangliste der Regionen. Es wird erwartet, dass das Douro-Tal dank einer geschätzten Ernte von mehr als 1,1 Millionen Hektolitern Lissabon überholen und damit zur zweitgrößten Weinbauregion Portugals aufsteigen wird. Der Anstieg ist auf günstige Wachstumsbedingungen während eines Großteils der Saison zurückzuführen.
Auch mehrere andere Weinregionen prognostizieren eine größere Ernte. Das Alentejo, Portugals größte Weinbauregion, rechnet mit einem Produktionsanstieg von rund 20 %, während die Winzer im Douro bereits zuvor einen Anstieg von 25 % bis 30 % im Vergleich zur Vorjahresernte vorhergesagt hatten.
Zu diesen Aussichten haben Winterregenfälle und allgemein günstige Wetterbedingungen während der Vegetationsperiode beigetragen, auch wenn die Erzeuger die Bedingungen bis zur Lese weiterhin genau beobachten werden. Wie bei jeder Ernte hängen die endgültigen Zahlen vom Wetter in den Wochen vor der „Vindima“ (Traubenernte) ab.
In einigen der wärmeren Weinregionen Portugals hat die Weinlese bereits begonnen und wird in den kommenden Wochen landesweit fortgesetzt, wobei im Douro traditionell erst später im Sommer die Hochphase erreicht wird.
Portugal ist eines der weltweit führenden Weinbauländer mit mehr als einem Dutzend anerkannter Weinregionen, die alles von Portwein und Vinho Verde bis hin zu Rotweinen aus dem Alentejo und Schaumweinen produzieren. Eine größere Ernte ist für die Winzer eine willkommene Nachricht nach einigen schwierigeren Saisonen in Teilen des Landes.









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