Die in der Fachzeitschrift „Primates“ veröffentlichte Übersichtsarbeit stellte fest, dass Primaten mit Tieren anderer Arten spielen, sie pflegen, tragen, sich an sie kuscheln und sich um sie kümmern. Den Forschern zufolge deutet dieses Verhalten darauf hin, dass der Mensch nicht die einzige Spezies ist, die enge soziale Bindungen zu Mitgliedern anderer Arten aufbaut.

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Die Studie umfasste 88 Primatenarten und 127 Partnerarten. Die Forscher beobachteten in Thailand Stumpfschwanzmakaken, die Hunde pflegten, in Sri Lanka Languren, die Rieseneichhörnchen streichelten, und in Brasilien Kapuzineräffchen, die ein Marmosettenjunges adoptierten. Das Team erklärt, dass das Verständnis dieser Interaktionen dazu beitragen könnte, die Haltung von artengemischten Gruppen in Zoos und Schutzgebieten zu verbessern.