REN gibt an, mit anderen europäischen Stromübertragungsnetzbetreibern in Kontakt zu stehen, um das nationale Stromnetz (SEN) auf die Auswirkungen der Sonnenfinsternis vorzubereiten, bei der es in Teilen des Landes zu einer 100-prozentigen Verdunkelung kommen wird.
Das Phänomen wird voraussichtlich im Norden des Landes am stärksten ausgeprägt sein und am 12. August zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr auftreten. Schätzungen zufolge könnte die Sonnenfinsternis zu einem Energieverlust von 450 Megawatt führen, was 7 % des für diesen Zeitraum prognostizierten Verbrauchs und 45 % der für diesen Zeitraum prognostizierten Solarstromproduktion des SEN entspricht. Somit wird erwartet, dass die Sonnenfinsternis Auswirkungen in Höhe von etwa 15 % haben wird.
Reserven
Während der zwei Stunden der Sonnenfinsternis wird ein Verlust von 35 MW pro Minute erwartet. Um die Auswirkungen des Energieerzeugungsverlusts abzumildern, erklärt REN in einer Pressemitteilung, dass „es notwendig sein wird, zusätzliche Reserven aus Wasserkraft und/oder thermischer Stromerzeugung zu mobilisieren“.
Die Auswirkungen der Sonnenfinsternis werden angesichts des Zeitpunkts, zu dem sie stattfindet, geringer ausfallen, da die Solarstromerzeugung zu diesem Zeitpunkt bereits zurückgeht. Die Hauptwirkung wird jedoch in einem stärkeren Rückgang der normalen Solarstromproduktion bestehen, der dadurch verstärkt wird, dass dieser Zeitpunkt zudem als Spitzenverbrauchszeit gilt, da er am Ende des Tages liegt, wenn die Menschen von der Arbeit nach Hause kommen.
Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf die zentralisierte Solarstromerzeugung und schließen jegliche andere Solarstromerzeugung im Zusammenhang mit Eigenverbrauchsanlagen aus. REN erklärt, dass diese dennoch „ebenfalls einen Einfluss auf den steigenden Verbrauch haben werden“.








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