Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (IPMA) stufte rund 70 Gemeinden in den Bezirken Bragança, Vila Real, Viseu, Guarda, Castelo Branco, Santarém, Portalegre und Faro als Gebiete mit höchster Brandgefahr ein, wie Lusa berichtet.

Das IPMA stuft das Brandrisiko in fünf Stufen ein: gering, mäßig, hoch, sehr hoch und maximal. Die Risiken werden anhand von Wetterparametern wie Lufttemperatur, relativer Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und kumuliertem Niederschlag der letzten 24 Stunden gemessen, kombiniert mit strukturellen Gefahrenfaktoren aus historischen Daten zu Brandflächen und lokalen Vegetationstypen.

Rund hundert Gemeinden in den Bezirken Viana do Castelo, Braga, Vila Real, Porto, Aveiro, Viseu, Coimbra, Leiria, Santarém, Portalegre, Beja und Faro sind einem sehr hohen Risiko ausgesetzt.

Mehr als 40 Gemeinden in den Bezirken Faro, Beja, Setúbal, Portalegre, Lissabon, Leiria, Coimbra, Aveiro, Porto, Braga und Viana do Castelo sind bereits einem hohen Risiko ausgesetzt.

Die höchsten Temperaturen des heutigen Tages werden in Évora mit 39 Grad, in Lissabon mit 32 Grad und in Faro ebenfalls mit 32 Grad erwartet. Das IPMA prognostiziert für die Algarve einen Temperaturanstieg und eine Zunahme der Windstärke im Laufe des Nachmittags.