Die Streiks sind für den 14. und 28. September geplant und wurden von der Gewerkschaft der Rettungssanitäter (STEPH) ausgerufen, die die Beschäftigten des Nationalen Instituts für medizinische Notfälle (INEM) vertritt.
Die Entscheidung wurde im Anschluss an eine außerordentliche Vollversammlung der Beschäftigten am 13. August bekannt gegeben.
Rettungsdienstnetz
Die Gewerkschaft protestiert gegen die neue Organisationsstruktur des INEM und gegen geplante Änderungen am Rettungsdienstnetz des Landes.
Eine der Hauptsorgen ist das, was STEPH als die Herausnahme von rund 100 Rettungswagen aus der operativen Struktur des INEM bezeichnet.
Zu den Änderungen gehört die Übertragung der Verwaltung von 54 Rettungswagen an die lokalen Gesundheitseinheiten (ULS), während 46 Rettungswagen für die sofortige Lebenserhaltung (SIV) voraussichtlich in leichte Rettungsfahrzeuge umgewandelt werden sollen.
Reaktionszeiten
Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Änderungen Folgen für die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehende Notfallversorgung haben könnten, und fordert die Regierung auf, die Pläne zu überdenken.
STEPH-Präsident Rui Lázaro erklärte, die Gewerkschaft rechne während der Streiks mit gewissen Beeinträchtigungen und hoffe, dass die Regierung und das INEM besser vorbereitet seien als bei früheren Arbeitskampfmaßnahmen.
Die Regierung verteidigt die Umstrukturierung und betont, dass sie keinen Abbau der Notfallressourcen darstelle. Das Gesundheitsministerium erklärte, die Änderungen zielten darauf ab, die Rettungsdienste näher an die Bevölkerung heranzuführen und die Reaktionszeiten zu verbessern.
Die neue Organisationsstruktur des INEM trat am 1. August in Kraft und verändert die Organisation der präklinischen Rettungsdienste, unter anderem durch eine stärkere Koordination mit den lokalen Gesundheitsämtern.
Die Streiks finden am Montag, dem 14. September, und am Montag, dem 28. September, statt.








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