Am 7. August betraten rund 65 junge portugiesische Musiker die Bühne im Konzerthaus Berlin und eröffneten das Wochenendprogramm des Festivals mit einem Konzert, das sich um das portugiesische Konzept der „Saudade“ drehte.
Unter der Leitung von Pedro Carneiro spielte das Orchester vor ausverkauftem Haus und erhielt am Ende des Konzerts stehende Ovationen.
Der Auftritt war der sechste Auftritt des JOP beim „Young Euro Classic“, einem internationalen Festival, das Jugendorchester aus aller Welt zusammenbringt. Die teilnehmenden portugiesischen Musiker waren zwischen 14 und 28 Jahre alt.
Auch der portugiesische Staatssekretär für Kultur, Alberto Santos, war bei dem Konzert anwesend.
Einer der Höhepunkte des Abends war die Weltpremiere von „Saudades, só portugueses“, einem neuen Werk des Hauskomponisten des JOP, César Rafael.
Das Stück war ein Auftragswerk des Orchesters und ist von den Gedichten des portugiesischen Schriftstellers Fernando Pessoa inspiriert, wodurch es sich nahtlos in das für den Abend gewählte übergeordnete Thema „Saudade“ einfügte.
Die portugiesische Mezzosopranistin Cláudia Ribas trat ebenfalls mit dem Orchester in Berlin auf. Sie sang Hector Berlioz’ Liederzyklus „Les nuits d’été“ sowie Didos Arie aus der Oper „Les Troyens“.
Das Programm endete mit Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6, allgemein bekannt als „Pathétique-Sinfonie“.
Die Aufführung fand auch in der deutschen Presse Beachtung; die „Berliner Morgenpost“ bezeichnete das Konzert als einen unvergesslichen Abend.
„Young Euro Classic“ findet jährlich im Konzerthaus Berlin statt und konzentriert sich auf Auftritte junger Musiker und Orchester aus verschiedenen Ländern.
Für das Portugiesische Jugendorchester bot der diesjährige Auftritt eine weitere Gelegenheit, portugiesische Musiker und zeitgenössische portugiesische Kompositionen einem internationalen Publikum näherzubringen.








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