Am Donnerstag, dem 20. August, gegen 5:30 Uhr morgens teilten die Feuerwehrleute mit, dass sich die Lage über Nacht deutlich verbessert habe und sich das Feuer auf eine einzige aktive Brandfront reduziert habe.
Rund 600 Einsatzkräfte waren weiterhin in dem Gebiet im Einsatz, während die Bemühungen fortgesetzt wurden, den verbleibenden Brand unter Kontrolle zu bringen.
Das Feuer war am Montagabend in Bouceguedim in der Gemeinde Urrô ausgebrochen und hatte sich rasch in der stark bewaldeten Gemeinde ausgebreitet.
In der schwierigsten Phase waren mehrere Brandfronten gleichzeitig aktiv, und eine Reihe von Dörfern galt als gefährdet.
RTP berichtete Anfang der Woche, dass die Feuerwehrleute in einigen Gebieten mit besonders schwierigen Bedingungen konfrontiert waren, da das Gelände einen Zugang zu Fuß unmöglich machte und die Flammen nur aus der Luft bekämpft werden konnten.
Bis Mittwochabend waren nach Schätzungen von Renascença rund 1.300 Hektar von dem Brand betroffen.
Trotz des Ausmaßes des Brandes teilten die Behörden am Mittwochabend mit, dass die umliegenden Dörfer nicht mehr als unmittelbar gefährdet gelten.
Bei dem Einsatz wurden zudem vier Feuerwehrleute verletzt.
Die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr von Arouca waren in einem Löschfahrzeug unterwegs, als dieses auf dem Weg zum Brandort von der Straße abkam.
Drei der vier erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Hospital de Santa Maria da Feira gebracht, berichtete RTP.
Der Brand erforderte die ganze Woche über einen großen Einsatz und ist einer der größten Waldbrände, die derzeit in Portugal bekämpft werden.
Arouca ist besonders anfällig für Waldbrände, da rund 85 % des Gemeindegebiets von Wald bedeckt sind.
Die Feuerwehrleute sind auch heute noch in der Region im Einsatz. Der Schwerpunkt der Bemühungen liegt auf der verbleibenden aktiven Brandfront sowie darauf, eine Ausbreitung des Feuers oder ein Wiederaufflammen in bereits betroffenen Gebieten zu verhindern.









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