In einer Pressemitteilung vom Donnerstag gab die GNR bekannt, dass die Einheit für Küsten- und Grenzkontrolle (UCCF) rund 6.750 Liter Benzin beschlagnahmt habe, von denen sie vermutete, dass sie zur Unterstützung des Drogenhandels verwendet worden seien.

Die Operation wurde von der Küstenkontrollstelle Sines der UCCF der GNR durchgeführt, nachdem Angehörige der GNR „verdächtige Bewegungen in der Nähe von Carrapateira“ entdeckt hatten, einem Küstengebiet in der Gemeinde Aljezur im Bezirk Faro, wie CNN Portugal berichtet.

Laut der Pressemitteilung wurde gegen einen 58-jährigen Mann offiziell Anklage erhoben, und als Zwangsmaßnahme wurde gegen ihn eine Identitäts- und Aufenthaltsauflage verhängt.

Im Zuge von Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen vor der portugiesischen Küste stellte die GNR verdächtige Bewegungen eines Hochgeschwindigkeitsbootes fest und setzte „eine Einheit mit Land- und Luftmitteln ein, um die Bewegungen zu überwachen und kriminelle Aktivitäten zu verhindern“.

Im Verlauf der Operation wurden verdächtige Aktivitäten im Hafen von Fornos bestätigt, was zu Überwachungsmaßnahmen an diesen Orten führte, erklärte die GNR. Diese gipfelten in der Aufdeckung und Beschlagnahmung von Materialien, die vermutlich dazu bestimmt waren, den internationalen Drogenhandel zu erleichtern.

Die gesamte Operation führte laut GNR zur Beschlagnahmung eines Mobiltelefons, von 270 Kanistern mit Kraftstoff, die etwa 6.750 Liter Benzin enthielten, sowie von vier Fahrzeugen: drei leichten Nutzfahrzeugen und einem Pkw.

Die Behörden gehen davon aus, dass das Benzin für Schnellboote verwendet wird, die die Drogen von größeren Schiffen auf See entgegennehmen. Die Schnellboote transportieren die Waren anschließend in Gebiete vor der portugiesischen Küste, von wo aus sie auf dem Landweg zu anderen Zielen in Europa weitergeleitet werden.

Ähnliche Drogenbeschlagnahmungen, darunter auch Kanister mit Kraftstoff, gab es in den letzten Monaten häufig vor der portugiesischen Küste, der Küste von Vicentina und der Küste des Alentejo sowie auf Schnellbooten vor der Algarve.

Die GNR hat die portugiesische Küste unter ständiger Überwachung gehalten und den operativen Einsatz verstärkt, um den Drogenhandel auf dem Seeweg zu verhindern und zu bekämpfen.