In dieser Folge erklärt er, dass der immer wiederkehrende Albtraum der Waldbrände in Portugal oft auf Diskussionen über Brandstiftung oder den Klimawandel reduziert wird, die Realität jedoch grundlegend mit unserer Landschaftspflege zusammenhängt.
Das Kernproblem ist eine Anhäufung von überschüssiger Biomasse in zu stark vereinfachten Ökosystemen. Wälder wurden in industrielle Landwirtschaftszonen umgewandelt, in denen riesige Monokulturen, insbesondere Eukalyptus, angebaut werden – ohne die natürlichen Pflanzenfresser oder die Artenvielfalt, die einst als Puffer gegen Katastrophen dienten.
Wenn Ökosystemen ihre Komplexität genommen wird, werden sie karg. Wenn Temperatur, Wind und Biomasse bestimmte Schwellenwerte erreichen, sind die derzeitigen Techniken machtlos. Und das Land brennt einfach nieder.
Die Lösung liegt in einem Übergang zu einer regenerativen Bewirtschaftung. Durch die Einführung vielfältiger Arten, die Schaffung feuerresistenter Mosaike und den Einsatz von Pflanzenfressern zur Steuerung des Wachstums können wir uns von dem prekären Zustand der „Biomasseansammlung“ lösen.
Wie Humberto Rosa betont, dient die Renaturierung nicht nur der Natur. Sie ist eine entscheidende wirtschaftliche und gesellschaftliche Notwendigkeit, um sicherzustellen, dass unser Land produktiv, widerstandsfähig und sicher bleibt.
Um mehr über diese regenerativen Strategien und viele weitere interessante Details zu unserer Umwelt zu erfahren, hört euch hier die gesamte Folge an 👇👇👇







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