Am 3. September erreichte der erste Staub den Süden Portugals und breitete sich anschließend allmählich nach Norden aus. Die aktuelle Vorhersage der IPMA geht auch für heute noch von Staub in der Luft über dem portugiesischen Festland aus.

Die Wettervorhersagen von Meteored, die auf dem Modell des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen basieren, zeigen, dass die Konzentrationen ab den frühen Morgenstunden des 4. September zunehmen werden.

Der Staub erreichte zunächst Südportugal und breitete sich dann allmählich in Richtung Zentrum und Norden aus. Bis zum späten Nachmittag werden auf dem größten Teil des Festlands höhere Konzentrationen erwartet.

Nur im Nordwesten und in kleinen Teilen des Landesinneren des unteren Alentejo und der Algarve werden voraussichtlich geringere Konzentrationen zu verzeichnen sein.

Der Staub kann dazu führen, dass der Himmel ungewöhnlich dunstig, weiß oder gelblich erscheint. Feine Partikel können sich zudem auf Autos, Fenstern und anderen Oberflächen im Freien absetzen.

An Orten, an denen Regen oder Schauer mit den Schwebeteilchen zusammenfallen, können die Bewohner auch sogenannten „Schlammschauer“ bemerken, der braune oder rötliche Flecken hinterlassen kann.

Der Staub kann zudem in einigen Teilen des Landes zu einer Verschlechterung der Luftqualität führen. Am Nachmittag des 3. September könnte sich die Luftqualität von „gut“ auf „mäßig“ verschlechtern, insbesondere entlang der Nord- und Zentralküste sowie im Alentejo.

Menschen mit Atemwegsproblemen oder einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Luftverschmutzung sollten besondere Vorsicht walten lassen, solange die Staubkonzentrationen hoch bleiben.

Es wird erwartet, dass sich die Situation im Laufe des Freitags, des 3. September, allmählich entspannt. Allerdings könnten über das Wochenende und bis in den Montag hinein noch geringere Mengen an Saharastaub über Portugal verbleiben.

Aktuelle Vorhersagen deuten auf einen allmählichen Rückgang der Konzentrationen am Samstag und Sonntag hin, auch wenn in der Atmosphäre weiterhin etwas Staub sichtbar sein könnte.