"Die Gewerkschaften, die die Beschäftigten der Metro Lissabon, E.P.E., vertreten, haben für den kommenden Mittwoch, den 3. Juni, einen Streik angekündigt; daher wird der Zugverkehr zwischen Dienstag, dem 2. Juni, 23 Uhr, und Mittwoch, dem 3. Juni, ganztägig ausfallen", teilte das Unternehmen heute in einer Erklärung mit.
Nach Angaben des Unternehmens soll der Betrieb am 4. Juni um 6.30 Uhr wieder normal aufgenommen werden.
Nach Angaben des Wirtschafts- und Sozialrats (CES) wurden keine Mindestleistungen für den Zugverkehr festgelegt.
Der nationale Koordinator des Verbandes der Verkehrs- und Kommunikationsgewerkschaften (Fectrans), José Manuel Oliveira, erklärte am 19. Mai, dass "alle städtischen Personenverkehrsunternehmen" gegen das Arbeitspaket mobilisiert seien.
Nach Angaben von Fectrans betreffen die eingereichten Streikankündigungen u.a. die Beschäftigten der Metro Lissabon, von Carris, Carristur, Transtejo/Soflusa, Fertagus, Metro Mondego, Metro do Porto, STCP und CP - Comboios de Portugal.
Im Dezember 2025 beschlossen CGTP und UGT einen Generalstreik als Reaktion auf den von der PSD/CDS-PP-Regierung vorgelegten Gesetzesentwurf zur Reform des Arbeitsrechts; es war der erste Streik, an dem die beiden Gewerkschaftsverbände seit Juni 2013 teilnahmen, als Portugal unter der Intervention der "Troika" stand. Unterdessen hat die CGTP-IN für Mittwoch eine Streikankündigung gegen die Änderungen des Arbeitsgesetzes veröffentlicht, nachdem die Verhandlungen mit der Regierung ohne Einigung beendet wurden.
Der Gesetzentwurf der Regierung zur Überarbeitung des Arbeitsrechts enthält "mehr als 50 Änderungen" gegenüber dem ursprünglichen Entwurf, von denen 12 von der UGT stammen, wie der Minister für Arbeit, Solidarität und soziale Sicherheit, Rosário Palma Ramalho, erklärte.









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