Laut einem von der portugiesischen Regierung Anfang des Monats veröffentlichten Bericht wurden dank der Arbeit der AIMA, der portugiesischen Agentur für Integration, Migration und Asyl, und einer speziellen Arbeitsgruppe, die zur Beseitigung des Rückstands eingerichtet wurde, bereits über 525.000 Einwanderungsfälle entschieden.
Die Behörden teilten außerdem mit, dass inzwischen rund 763.000 Termine für verschiedene Einwanderungskategorien abgeschlossen wurden, wobei in etwa 473.000 der bearbeiteten Fälle ein positiver Bescheid erteilt wurde.
Für viele ausländische Einwohner, Expats und Golden Visa-Investoren sind die Zahlen ein ermutigendes Zeichen dafür, dass das portugiesische Einwanderungssystem nach einer Phase des Umbruchs allmählich besser funktioniert und berechenbarer wird.
AIMA-Backlog-Fortschritt im Überblick
Offizielle Zahl
Was sie zeigt
763.000 Ernennungen abgeschlossen
Große Bewegung in den Einwanderungsbehörden
Über 525.000 Akten entschieden
Signifikanter Abbau des Rückstands
473.000 positive Entscheidungen
Mehrheit der bearbeiteten Fälle genehmigt
360.000 Verlängerungsfälle berücksichtigt
Abgelaufene Verlängerungen von Aufenthaltstiteln bleiben ein Hauptschwerpunkt
1,54 Millionen ausländische Einwohner im Jahr 2024 gezählt
Portugals internationale Bevölkerung wächst weiter
Die neuesten Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Herausforderung, der sich Portugal in den letzten Jahren nach der Schließung des SEF, der Gründung der AIMA und dem Ende des früheren Einwanderungsweges der "Interessenbekundung" stellen musste.
Gleichzeitig zeigen sie aber auch, dass Portugal nach wie vor attraktiv für internationale Einwohner, Investoren und Fernarbeiter ist. Zahlen der Regierung zeigen, dass das Land im Jahr 2024 mehr als 1,54 Millionen ausländische Bürger mit gültigen Papieren oder laufenden Regularisierungsverfahren zählte.
Positive Anzeichen für Investoren mit Goldenem Visum
Obwohl Anwälte für Einwanderungsrecht darauf hinweisen, dass die Verringerung des Rückstands nicht automatisch eine schnelle Bearbeitung neuer Anträge bedeutet, sehen viele Investoren die Aktualisierung als positiven Indikator für Portugals langfristige Einwanderungsinfrastruktur.
Golden Visa"-Anträge werden weiterhin über das eigene ARI-Portal und -Verfahren abgewickelt, aber die breitere operative Kapazität der AIMA bleibt für Investoren, die Aufenthaltsgenehmigungen, Verlängerungen und Familienanträge stellen, wichtig.
Die Aktualisierung der Regierung deutet darauf hin, dass sich Portugal von der Verwaltung der Rückstände in Notfällen wegbewegt und zu einem stärker strukturierten und digitalen Einwanderungssystem übergeht.
Portugal zieht weiterhin internationale Einwohner an
Die Zahlen unterstreichen auch die wachsende Rolle, die ausländische Einwohner in Portugals Wirtschaft und Gesellschaft spielen.
Denselben Regierungsdaten zufolge zahlen derzeit mehr als eine Million ausländische Steuerzahler in das portugiesische Sozialversicherungssystem ein, was die anhaltende Attraktivität des Landes für internationale Fachkräfte, Rentner, Unternehmer und Investoren widerspiegelt.
Für viele Expats, die bereits in Portugal leben, werden die jüngsten Entwicklungen als Beweis dafür gewertet, dass das Land langsam ein Einwanderungssystem stabilisiert, das unter dem jahrelangen Nachfragestau gelitten hatte.
Worauf Expats und Investoren achten sollten
Einwanderungsexperten raten Antragstellern weiterhin, während des gesamten Prozesses organisiert und proaktiv zu bleiben.
Die wichtigsten Empfehlungen sind:
Wichtige Schritte für Antragsteller
Verwenden Sie das richtige AIMA-Portal für Ihre Visum- oder Aufenthaltskategorie
Bewahren Sie Kopien aller Einreichungen, Zahlungen und Terminbestätigungen auf
Stellen Sie sicher, dass Ihre Adressen und Kontaktinformationen immer auf dem neuesten Stand sind
Trennen Sie die Einwanderungsunterlagen von den Investitionsunterlagen
Überwachen Sie sorgfältig die Verlängerungsfristen
Auch wenn es nach wie vor Herausforderungen gibt, deuten die jüngsten Zahlen der Regierung darauf hin, dass Portugal messbare Fortschritte bei der Bearbeitung verspäteter Einwanderungsanträge und der Modernisierung seines Aufenthaltssystems für die Zukunft macht.






