Nach Angaben des statistischen Amtes der EU stieg die Inflationsrate in der Eurozone im Mai 2025 auf 1,9 %, nachdem sie im April noch bei 3,0 % gelegen hatte.

In der EU stieg der Indikator im Vergleich zur Vorjahresinflation von 2,2 % im April auf 3,2 %.

Die niedrigsten Jahresraten, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), wurden in Schweden (1,1 %) sowie in Dänemark und der Tschechischen Republik (beide 1,8 %) verzeichnet. Die höchsten Inflationsraten wurden in Rumänien (9,7 %), Bulgarien (6,3 %) und Litauen (5,1 %) verzeichnet.

In Portugal lag die am HVPI gemessene Inflationsrate im Mai bei 3,1 %, was einem Anstieg von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr (Mai 2025) entspricht und einen Rückgang gegenüber April (3,3 %) bedeutet.

Im Vergleich zum April 2026 ging die jährliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten zurück und stieg in sechzehn.

Im Mai trugen Dienstleistungen (1,61 Prozentpunkte), Energie (0,98 Prozentpunkte), Nahrungsmittel, alkoholische Getränke und Tabak (0,36 Prozentpunkte) sowie Industriegüter ohne Energie (0,23 Prozentpunkte) positiv zur jährlichen Inflationsrate des Euro-Währungsgebiets bei.