Laut einer Studie zur Gesichtsbewertung, die von der Plattform DreamAI entwickelt und von der britischen Zeitung „Daily Mail“ veröffentlicht wurde, belegte der Kapitän der Nationalmannschaft mit einer Punktzahl von 70,98 % nur den bescheidenen 45. Platz auf der Liste der attraktivsten Spieler des Turniers.

Überraschte Fans

Das Ergebnis überraschte die Fans, doch die Organisation stellt klar, dass bei der Untersuchung subjektive Faktoren wie Charisma, Stil oder Medienpräsenz außer Acht gelassen wurden und der Fokus ausschließlich auf der strengen Geometrie der Gesichtszüge der Athleten lag.

Methodik

Die Methodik stützte sich auf das alte Konzept des Goldenen Schnitts, einer aus dem antiken Griechenland stammenden mathematischen Formel, die universelle Maßstäbe für Harmonie und Ausgewogenheit vorgibt, wobei der Idealwert für die Gesichtssymmetrie bei etwa 1,618 liegt (bekannt als Phi-Konstante).

Die Technologie analysierte präzise anatomische Variablen wie die Länge und Breite des Gesichts, den genauen Abstand zwischen den Augen sowie die Proportionen von Nase und Lippen.

Durch die Umrechnung dieser Parameter in Prozentwerte vergab der Algorithmus den ersten Platz auf dem Weltpodium an den argentinischen Mittelfeldspieler Rodrigo De Paul, der eine mathematische Übereinstimmung von 74,18 % erreichte.

Der Südamerikaner lag knapp vor dem deutschen Stürmer Kai Havertz (74,10 %) und dem englischen Flügelspieler Noni Madueke (73,29 %), die das Podium vervollständigten, dicht gefolgt vom Ägypter Mohamed Salah und dem jungen Brasilianer Endrick.

Portugiesische Spieler sind weiterhin in der Rangliste vertreten

Trotz der statistischen Enttäuschung um Cristiano Ronaldo haben andere Spieler aus dem portugiesischen Kader die Nationalfarben an der Tabellenspitze gut vertreten.

Die beste Platzierung unter den Portugiesen belegte der aus Tavira an der Algarve stammende Mittelfeldspieler João Neves, der nach den Kriterien des Algorithmus durch eine der ausgewogensten Gesichtsstrukturen des Turniers weltweit den 12. Platz belegte.

Direkt hinter ihm sicherte sich die Nummer 10, Bruno Fernandes, einen ehrenvollen 16. Platz, womit beide vor großen Ikonen der Modewelt und des internationalen Sports rangieren.

Deutschland an der Spitze

Auf Mannschaftsebene erwies sich Deutschland als das Team mit der größten geometrischen Harmonie und platzierte drei Athleten in den weltweiten „Top 10“: Neben dem Zweitplatzierten Havertz vervollständigten Nick Woltemade (7.) und Jonathan Tah (8.) die starke deutsche Präsenz.

Georgi Dimitrov, CEO von DreamAI, reagierte auf die Resonanz des Berichts mit der Feststellung, dass mathematisch gemessene Schönheit nur eine sehr enge Nische der Attraktivität darstelle und oft von der tatsächlichen Wahrnehmung der Öffentlichkeit abweiche.

Ein Beweis dafür ist, dass andere globale Superstars mit starker kommerzieller Ausstrahlung, wie der Brasilianer Vinícius Júnior, nahe bei Ronaldo am Ende der Tabelle auf Platz 46 (70,97 %) landeten, während Namen wie Neymar, Jude Bellingham oder Arda Güler mittlere Platzierungen erzielten. Die Studie löste auch außerhalb der Fußballwelt Diskussionen und Neugier bei den Fans aus, obwohl innerhalb der Mannschaften die vorherrschende Auffassung gilt, dass wahre Symmetrie und Effektivität erst mit dem Ball am Fuß und durch die Leistung auf dem Spielfeld unter Beweis gestellt werden müssen.