Der Wettbewerb, der ins Leben gerufen wurde, um Projekte zu fördern, die die Integration von Einwanderern durch die aktive Einbindung der Aufnahmegemeinden über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten vorantreiben, erhielt 286 Bewerbungen von Einrichtungen aus 73 Gemeinden. Eine externe Jury wählte 16 Projekte im Großraum Lissabon und im Westen, sechs im Norden, drei im Alentejo, zwei im Zentrum und eines an der Algarve aus.
Zu den ausgewählten Projekten gehören Initiativen zum Erlernen der portugiesischen Sprache und Kultur, zur Integration in den Arbeitsmarkt, zum Zugang zur Gesundheitsversorgung, zu Wohnraum, zu rechtlicher Unterstützung sowie zur interkulturellen Mediation.
Zu diesen Initiativen gehören mobile Angebote in landwirtschaftlichen Gebieten, mobile Serviceeinheiten, mehrsprachige digitale Plattformen, berufliche Weiterbildungsprogramme, Initiativen für bezahlbaren Wohnraum sowie Maßnahmen, die sich an Frauen, junge Menschen und Migrantenfamilien in prekären Lebenssituationen richten.
In ihrer Erklärung hob die Calouste-Gulbenkian-Stiftung hervor, dass die Initiative vor dem Hintergrund ins Leben gerufen wurde, dass sich die Zahl der in Portugal lebenden Ausländer seit 2021 mehr als verdoppelt hat und dass bis 2025 mehr als 1,5 Millionen Ausländer im Land leben werden, was 14,5 % der Wohnbevölkerung entspricht.
Die Stiftung hat sich mit der portugiesischen Anwaltskammer zusammengeschlossen, um Projekte zu unterstützen, die lokale Rechtshilfe leisten, darunter die geplante Einrichtung eines Pools von Rechtsanwälten, die Migranten und – im Rahmen der im Projekt festgelegten Grenzen – auch portugiesischen Staatsbürgern in prekären Situationen rechtliche Unterstützung bieten sollen.









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