In einer Erklärung erläutert der Stadtrat von Valença (im Bezirk Viana do Castelo), dass das Dokument eine Vision „für den Wandel der Stadt im kommenden Jahrzehnt“ skizziert und eine Reihe struktureller Maßnahmen definiert, die darauf abzielen, „wichtige öffentliche Räume wiederzubeleben und ein neues städtisches Zentrum zu schaffen“.

Darüber hinaus zielt der Plan darauf ab, „die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern, die Attraktivität der Stadt zu steigern und die wirtschaftliche, soziale und touristische Entwicklung voranzutreiben“.

Nach Angaben der Stadtverwaltung umfasst der Plan das gesamte Stadtzentrum, das sich vom ehemaligen Colégio Português über den Stadtgarten, das Messegelände (Campo da Feira), den Stadtmarkt, das alte Zollhaus und das Flussufer bis hin nach Senhora da Cabeça erstreckt.

„Der Vorschlag zielt darauf ab, die Verbindungen zwischen diesen symbolträchtigen Orten zu stärken und dabei die Erhaltung des historischen Erbes mit neuen kulturellen, wirtschaftlichen und Freizeitfunktionen in Einklang zu bringen“, heißt es in der Erklärung.

Der Stadtrat hebt die Schaffung einer neuen städtischen Achse hervor, die das Interkulturelle Forum von Valença, den Stadtmarkt und das Messegelände verbindet, und bezeichnet dies als eines der „wichtigsten neuen Merkmale“, wodurch „dieser Bereich effektiv zum neuen Herz der Stadt wird“.

Der Markt soll „umfassend renoviert und in ein modernes, multifunktionales Auditorium umgewandelt“ werden.

Ziel ist es, dass die Einrichtung zu einem „bedeutenden Veranstaltungsort für kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Events wird, der eng mit dem Messegelände und den umliegenden öffentlichen Räumen verzahnt ist“.

Das Dokument sieht außerdem ein Eisenbahnmuseum und eine Hotelanlage vor, „wodurch Valênzas Fähigkeit gestärkt wird, Besucher, Investitionen und neue wirtschaftliche Impulse anzuziehen“.

Eine weitere „wichtige bauliche Maßnahme“ ist die Umgestaltung des alten Zollhauses zum künftigen „Kulturzollhaus“ – einer „multidisziplinären Einrichtung, die sich der Kultur, der Kreativität, dem Unternehmertum und der Förderung des Jakobswegs widmet“.

Es soll zudem „als Informationszentrum für immaterielles Kulturerbe und als Raum für die Projektinkubation“ dienen.

Der Plan befasst sich zudem mit der Mobilität und der Qualität des öffentlichen Raums, wie die Gemeinde feststellt, insbesondere durch die Schaffung einer zentralen Fußgängerroute, die das Stadtzentrum, die Grenze und das Flussufer miteinander verbindet.

Zu den Plänen der Stadtverwaltung gehört der Bau einer Tiefgarage, „wodurch es möglich wird, den Autoverkehr in der Nähe der Festung zu reduzieren und Platz für die Menschen zu schaffen, was wiederum das Stadtbild und die Kulturlandschaft aufwertet“.

„Es ist ein grundlegendes Instrument für die Zukunft von Valença. Wir wollen eine Stadt, die geschlossener, moderner, nachhaltiger, wettbewerbsfähiger und menschenfreundlicher ist“, erklärt Bürgermeister José Manuel Carpinteira laut der Pressemitteilung.