„Dies ist ein sehr wichtiges Projekt; es zielt darauf ab, dass die 17 Gemeinden über ihre Stadtbibliotheken einen legalen Zugang zum gesamten Spektrum der vorhandenen Printmedien ermöglichen und diese ihren Lesern zur Verfügung stellen“, erklärte Amadeu Albergaria, Vizepräsident der AMP, gegenüber Journalisten.
Im Anschluss an die Sitzung des Metropolrats im AMP-Hauptquartier wies Albergaria, der zugleich Bürgermeister von Santa Maria da Feira ist, darauf hin, dass zwar einige Gemeinden diesen Service bereits anbieten, sieben jedoch noch nicht.
„Von nun an werden alle 17 Gemeinden von Skaleneffekten und finanziellen Einsparungen profitieren, sodass wir den Bibliothekslesern im gesamten Ballungsraum das gesamte Spektrum an Pressepublikationen zur Verfügung stellen können – was auch für die Stabilität und die finanzielle Gesundheit der Medienunternehmen selbst von entscheidender Bedeutung ist“, betonte er.
Die Vereinbarung wurde am 24. Juli unterzeichnet und werde „in Kürze“ in Kraft treten, fügte er hinzu.
Agostinho Branquinho, Erster Sekretär der AMP-Exekutivkommission, hob während der Sitzung ebenfalls hervor, dass dies angesichts der weit verbreiteten illegalen Online-Verbreitung von Pressepublikationen ein Mittel zur „Bekämpfung einer Form der Piraterie“ darstelle.
Laut der Präsentation des Dienstes, die bei der heutigen Sitzung gehalten wurde und von Lusa eingesehen wurde, wird der Dienst in den 17 Bibliotheken des Netzwerks der öffentlichen Bibliotheken des Großraums Zugang zu über 7.000 Publikationen „jederzeit und auf jedem Gerät“ bieten.
Der Gesamtwert des Auftrags beläuft sich auf 77.300 € zzgl. MwSt., verteilt auf die 17 Gemeinden; Die Kosten reichen von 2.572 € für weniger bevölkerungsreiche Gemeinden wie Arouca, São João da Madeira und Vale de Cambra bis zu 7.507 € für die bevölkerungsreichsten wie Porto und Vila Nova de Gaia.
Bei der heutigen Sitzung wurde zudem die von POLOBS (dem Observatorium für Wissenschafts-, Kommunikations- und Kulturpolitik an der Universität Minho) durchgeführte Bestandsaufnahme des Kultursektors der AMP vorgestellt, bei der über siebentausend Kulturgüter identifiziert wurden.
Diese Bestandsaufnahme ist der Grundlage für die Entwicklung der künftigen Metropolplattform für Kultur, die laut AMP „darauf ausgelegt ist, das Wissen über die kulturellen Ressourcen des Gebiets, deren Wertschätzung sowie deren Koordinierung zu fördern“.









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