Das Team des Centro Multimeios de Espinho, wo sich eines der vier Planetarien Portugals befindet, wird die Durchführung von den Wetterbedingungen abhängig machen; bei klarem Himmel wird das für den Zeitraum zwischen 18:35 Uhr und 20:25 Uhr geplante Phänomen in dieser Gemeinde im Bezirk Aveiro und im Großraum Porto einen der höchsten für das Staatsgebiet vorhergesagten Verdeckungsgrade erreichen.

„Auf dem portugiesischen Festland wird die maximale Sonnenbedeckung zwischen 92 % und 100 % liegen, während sie auf den Inselgruppen der Azoren und Madeira zwischen 72 % und 79 % betragen wird. In Espinho wird die Bedeckung 98 % betragen“, so die Prognose des Planetariums.

Um diesen Durchgang des Mondes vor der Sonne zu beobachten – „sofern das Wetter mitspielt“ – wird das Team des Planetariums am Nachmittag an der Uferpromenade der Stadt, auch bekannt als Avenida Maia Brenha, neben der Haupttreppe der Praia da Baía, vor Ort sein, um „das Phänomen einzuordnen und alle willkommen zu heißen, die dieses Spektakel in völliger Sicherheit erleben möchten“.

Die Fachleute warnen jedoch davor, jemals direkt in die Sonne zu blicken, selbst mit improvisierten Filtern, da die Gefahr von Augenverletzungen besteht. Daher sollten Interessierte spezielle Brillen für diesen Zweck verwenden – die beispielsweise in Apotheken erhältlich sind – oder auf alternative Hilfsmittel zurückgreifen.

„Sonnenbrillen sind nicht geeignet“, versichern die Astronomen des Planetariums.

Die Experten betonen zudem, dass es mangels spezieller Gläser vorzuziehen ist, das Phänomen mit Hilfe von Methoden wie einem Spiegel zu beobachten, der auf die Sonnenfinsternis gerichtet wird und diese auf eine glatte Wand reflektiert, wodurch die Bewegungen von Sonne und Mond auf diese Fläche projiziert werden.