In einer Stellungnahme gegenüber CNN Portugal erklärt Novo Nordisk, dem Hersteller von Wegovy, dass derzeit in Portugal nur die injizierbaren Formen des Medikaments in Dosierungen von 0,25 mg, 0,5 mg, 1 mg, 1,7 mg und 2,4 mg erhältlich sind, wobei die Preise zwischen 150 € und 200 € variieren können.

Behandlung mit Tabletten

Die orale Behandlung mit Wegovy wurde bereits von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen, allerdings gibt es noch keinen bestätigten Termin für die Verfügbarkeit des Medikaments in Portugal.

Auf der Grundlage bereits in den Vereinigten Staaten durchgeführter Behandlungen gibt das dänische Pharmaunternehmen bekannt, dass die Behandlung unter den verfügbaren Dosierungen mit einer Dosis von 1,5 mg einmal täglich beginnt und schrittweise auf 4 mg, 9 mg und 25 mg erhöht wird, wobei der Patient jede Dosis über einen Zeitraum von vier Wochen einnimmt.

Novo Nordisk erklärt außerdem, dass die Erhaltungsdosis 25 mg pro Tag betragen wird, wobei stets die Anweisungen des behandelnden Arztes zu beachten sind. Obwohl noch keine Prognose darüber vorliegt, wann die Tablette in Portugal auf den Markt kommen wird, ist die orale Adipositas-Behandlung bereits in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich.

Neue injizierbare Version

Obwohl der Verkauf von Wegovy-Tabletten in Portugal noch nicht geplant ist, gibt Novo Nordisk an, dass die Einführung der injizierbaren 7,2-mg-Version in Form eines vorgefüllten Einweg-Pens in den kommenden Monaten auf den portugiesischen Markt kommen könnte.

Aus derselben Quelle geht zudem hervor, dass der Preis ähnlich wie bei anderen Marken sein dürfte, die ebenfalls Injektionsstifte zur Gewichtsreduktion herstellen. Mit anderen Worten: Im Vergleich zum Preis von Mounjaro dürfte das neue Wegovy-Produkt in Portugal 400 € kosten.

Preissenkung

Novo Nordisk gibt an, die Preise für seine Medikamente gesenkt zu haben, um den Zugang zu verbessern und die Therapietreue bei der Behandlung von Adipositas zu fördern, die das Unternehmen als chronische Erkrankung betrachtet, die eine Langzeitbehandlung erfordert. In diesem Zusammenhang soll das dänische Pharmaunternehmen den Preis um 19 % gesenkt haben.