„Der Vorstand und der Aufsichtsratvon Delivery Herohaben die von Uber veröffentlichte Angebotsunterlage sowie die Bedingungen des Angebots unabhängig voneinander analysiert und bewertet“, erklärten sie in einer Pressemitteilung, wie Europa Press berichtete.
Aus derselben Erklärung geht hervor, dass „sie das Angebot als im besten Interesse des Unternehmens, seiner Aktionäre, Mitarbeiter und anderer Interessengruppen liegend betrachten. Sie unterstützen daher das Angebot und empfehlen den Aktionären von Delivery Hero, es anzunehmen“.
Delivery Hero stimmt somit mit Uber überein, das davon ausgeht, dass die Transaktion die Produktinnovation beschleunigen und erhebliche Chancen für das Geschäft des Unternehmens schaffen wird.
Die Aktionäre des deutschen Unternehmens können das Angebot über ihre jeweiligen Banken annehmen; die Annahmefrist endet am 5. November. Die Mindestschwelle für das Zustandekommen der Transaktion liegt bei 50 % plus einer Aktie.
Gemäß den Bedingungen des Angebots wird Uber den Aktionären von Delivery Hero eine Barzahlung in Höhe von 41,50 € pro Aktie anbieten, was einem Aufschlag von 8 % gegenüber dem Schlusskurs der Delivery-Hero-Aktie am Dienstag entspricht und einer Bewertung des gesamten Unternehmens von 14,8 Millionen US-Dollar (12,7 Millionen €) entspricht.
Vor der Bekanntgabe des Übernahmeangebots hielt Uber direkt rund 24,77 % des Aktienkapitals von Delivery Hero mit Stimmrechten und unterhielt über aktiengebundene Instrumente ein zusätzliches wirtschaftliches Engagement von rund 11,74 %.
Durch diese Übernahme wird die Reichweite der Mobilitäts- und Lieferplattform auf insgesamt 99 Märkte ausgeweitet, mit einem kombinierten Bruttoumsatz von 236 Millionen US-Dollar (206 Millionen Euro) im Jahr 2025.








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