Die Daten sind im REVIVE-Bericht - Vector Surveillance Network enthalten, der vom Nationalen Gesundheitsinstitut Dr. Ricardo Jorge(INSA) über das Zentrum für Vektor- und Infektionsstudien erstellt wurde.
Im Jahr 2025 nahmen die fünf Gesundheitsregionen des Festlands und die regionale Gesundheitsdirektion von Madeira am REVIVE-Überwachungsprogramm teil, wobei in 243 Gemeinden Mückensammlungen durchgeführt wurden.
Insgesamt wurden 44 123 Stechmücken von 22 Arten und 48 503 Eier von invasiven Arten identifiziert.
Die "Aedes albopictus"-Mücke, ein Überträger von Viren und Parasiten, die Krankheiten wie Chikungunya, Dengue, Gelbfieber und Zika verursachen, wurde in Portugal erstmals 2017 in der Region Nord identifiziert und anschließend 2018 in der Algarve, 2022 im Alentejo, 2023 in der Region Lissabon und 2024 in der Region Mitte nachgewiesen.
Im Jahr 2025 wurde die Art in 28 Gemeinden nachgewiesen, was die Ausweitung ihrer geografischen Verbreitung im ganzen Land bestätigt.
In diesem Jahr dehnte sie ihre Präsenz in der Zentralregion auf die Gemeinden Condeixa-a-Nova und Covilhã sowie auf Lissabon, Oeiras, Almada und Sesimbra aus.
Dem Bericht zufolge waren die Tests auf Flaviviren und humanpathogene Alphaviren bei der Mehrzahl der untersuchten Proben negativ. Allerdings wurde das Dengue-Virus des Serotyps 2 (DENV2) in Proben von Aedes aegypti aus der Autonomen Region Madeira nachgewiesen.
Die invasive 'Aedes aegypti'-Mücke ist seit 2005 auf Madeira präsent.
Der Bericht enthält auch Überwachungsergebnisse für andere Krankheitsüberträger.
Bei den Ixodidae (Zecken) wurden im Jahr 2025 6.612 Exemplare identifiziert, von denen 2,3 % positiv auf Borrelien und 19,7 % auf Rickettsien getestet wurden. Auch exotische Exemplare aus der Familie der Argasidae wurden nachgewiesen.
Bei der Überwachung von Sandmücken - kleinen mückenähnlichen Insekten und Überträgern von Krankheiten wie Leishmaniose - wurden 1 448 Exemplare gesammelt, wobei fünf Arten in Portugal identifiziert wurden.
Das Toscana-Phlebovirus, das Enzephalitis und Meningitis verursachen kann, wurde auch in den Gemeinden Pedrógão Grande und Resende nachgewiesen.







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