Das im Hafenterminal von Figueira da Foz ansässige Unternehmen war 2025 ohne die erforderlichen Genehmigungen tätig und wurde wegen möglicher Verschmutzung mit Gefahr für die Allgemeinheit untersucht.
Laut dem dem öffentlichen Konsultationsverfahren beigefügten Basisbericht vom März verfügt diese Industrieeinheit über die Kapazität zur Herstellung von Biodiesel - aus Altspeiseölen, Ölen und Fettsäuren - und Glycerin.
"Biodiesel, der aus gebrauchten Ölen hergestellt wird, gilt als Biokraftstoff der zweiten Generation bzw. als fortschrittlicher Biokraftstoff, dessen Herstellung die Verwendung eines Rohstoffs ermöglicht, der sonst als Abfall entsorgt würde, und der als alternativer Kraftstoff zu Diesel fungiert und als Ersatz für herkömmlichen Diesel verwendet werden kann, ohne dass Motoränderungen erforderlich sind", heißt es in dem Dokument.
Laut der portugiesischen Umweltagentur(APA), die die öffentliche Konsultation fördert, werden "alle schriftlich eingereichten Anmerkungen und Vorschläge begrüßt und berücksichtigt, sofern sie sich speziell auf die zu bewertende Anlage beziehen".
Im März letzten Jahres hatten die Kommission für Koordination und Entwicklung der Zentralregion(CCDRC) und die portugiesische Umweltagentur (APA) aufgedeckt, dass BioAdvance ohne Betriebsgenehmigung und Umweltlizenz arbeitet, was zu einem Bericht an die Generalinspektion für Landwirtschaft, Meer, Umwelt und Raumplanung (IGAMAOT) führte.
Die Anlage des Unternehmens in Figueira da Foz geht auf einen Konzessionsvertrag zurück, der im August 2022 mit der Hafenverwaltung unterzeichnet wurde, die im Dezember desselben Jahres die Betriebsgenehmigung erteilte.
BioAdvance, das seinen Hauptsitz in der Gemeinde Pombal (Bezirk Leiria) hat, wo es über eine kleinere Einheit verfügt, ließ sich im Hafen von Figueira da Foz nieder, nachdem sein Antrag im Rahmen des Business Innovation Incentive System - Green genehmigt und das Projekt als von potenziellem nationalem Interesse (PIN) anerkannt worden war.
Im Februar 2025 bestätigte die CCDRC die Aussetzung des Status des PIN-Projekts aufgrund des Fehlens eines Titels für die digitale Installation, der die Durchführung des Projekts für eine Industrieansiedlung vom Typ 1 ermöglichen würde".
"Ohne diesen Titel hätte das Projekt nicht durchgeführt werden können, und folglich kann auch keine Tätigkeit auf dem Gelände ausgeübt werden", hieß es damals in einer Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa.
Die portugiesische Agentur für Investitionen und Außenhandel(AICEP) begründete die Aussetzung des PIN-Projektstatus ebenfalls mit den fehlenden Lizenzen der Einheit. Obwohl Bioadvance noch keine Lizenzgenehmigung erhalten hatte, hatte das Unternehmen nach Angaben der Nachrichtenagentur Lusa bis März 2025 rund vier Millionen Euro an EU-Mitteln erhalten.









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