Laut einem Bericht der Organisation Climate Central ist die Zahl der Tage mit gefährlicher Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit seit den 1970er Jahren von durchschnittlich 10 pro Jahr auf 23 pro Jahr gestiegen.
Gefährliche Hitze und Luftfeuchtigkeit treten auf, wenn hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit zusammenwirken und verhindern, dass Schweiß von der Haut verdunstet, was zu einer raschen Überhitzung und Dehydrierung führt.
Laut Climate Central, das Informationen zur Klimawissenschaft analysiert und verbreitet, ist der durch menschliche Aktivitäten verursachte Klimawandel mittlerweile der Hauptverursacher gefährlicher Hitze und Luftfeuchtigkeit und trägt zu fast zwei Dritteln aller solcher Tage bei.
Die Organisation schätzt, dass extreme Hitze seit dem Jahr 2000 weltweit mehr als 250.000 Todesfälle verursacht hat, was sie zu einer der tödlichsten Klimagefahren macht.
Untersuchungen zeigen, dass die am stärksten betroffenen Gebiete in einem Gürtel am und oberhalb des Äquators liegen. Das Dokument enthält keine Vorhersagen, dass in Portugal gefährliche Werte erreicht werden, doch die Autoren des Berichts warnen, dass Hitze und Luftfeuchtigkeit dennoch die Gesundheit beeinträchtigen können, insbesondere bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen.
Dem Dokument zufolge verschärft Luftfeuchtigkeit die Risiken, und scheinbar milde Tage können „viel gefährlicher sein, als sie erscheinen“.
Climate Central warnt davor, dass der Klimawandel in 69 % (665) der 961 untersuchten Städte weltweit zu mehr gefährlich heißen und feuchten Tagen führt.
Der Bericht erklärt außerdem, dass hohe Luftfeuchtigkeit die Fähigkeit des Körpers, sich durch Schweißbildung abzukühlen, einschränkt, was „zu einer inneren Wärmeansammlung führt und das Risiko von Dehydrierung, Herz-Kreislauf- und Atemwegsproblemen, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen erhöht“.
Die Analyse von Climate Central basierte auf der sogenannten „Feuchtkugeltemperatur“, einer Messgröße, die Hitze und Luftfeuchtigkeit kombiniert, um die physiologische Belastung des menschlichen Körpers zu bewerten.









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