Die Warnung folgt auf Berichte, wonach einigen Kunden das Pfand für Flaschen und Dosen in Rechnung gestellt wurde, die noch nicht in das System aufgenommen sind, insbesondere in Restaurants, Cafés und Fast-Food-Restaurants.
Laut SDR Portugal, der für die Verwaltung des Systems zuständigen Organisation, unterliegen nur Verpackungen mit dem offiziellen „Volta“-Symbol dem rückerstattbaren Pfand. Behälter ohne dieses Symbol sollten weiterhin über die üblichen Recyclingkanäle, wie beispielsweise die gelbe Tonne, entsorgt werden.
Portugals Pfandrückgabesystem trat am 10. April in Kraft und gilt für Einweg-Getränkeverpackungen aus Kunststoff, Metall und Aluminium mit einem Fassungsvermögen von weniger als drei Litern.
Derzeit können Verbraucher in den Geschäften noch eine Mischung aus alten und neuen Verpackungen vorfinden. Während einige Flaschen und Dosen bereits das „Volta“-Symbol tragen, fehlt dieses bei anderen noch, was bedeutet, dass noch nicht alle Getränke dem Pfandsystem unterliegen.
Für pflichtige Behälter zahlen Verbraucher das Pfand beim Kauf und erhalten das Geld zurück, wenn sie die leeren Verpackungen an einer teilnehmenden Sammelstelle oder einem Rücknahmeautomaten abgeben.
Warum Restaurants und Cafés für Verwirrung sorgen können
In Restaurants, Cafés und Fast-Food-Betrieben kann die Situation weniger eindeutig sein, insbesondere wenn Getränke als Teil eines Menüangebots verkauft werden. In diesen Fällen werden die einzelnen Barcodes möglicherweise nicht immer gescannt.
Die Verbraucherorganisation Deco hat darauf hingewiesen, dass Kunden, wenn das Zahlungssystem eines Unternehmens so konfiguriert ist, dass das Pfand automatisch berechnet wird, möglicherweise auch dann zur Kasse gebeten werden, wenn die Verpackung nicht mit dem „Volta“-Symbol versehen ist.
Was Verbraucher tun sollten
SDR Portugal rät Verbrauchern, die Verpackung sorgfältig zu prüfen, wenn sie sich nicht sicher sind, ob das Pfand anfällt.
Ist das „Volta“-Symbol nicht vorhanden, sollte das Pfand in Höhe von 10 Cent nicht berechnet werden. Ebenso sollten diese Behälter nicht über das Volta-Pfandsystem zurückgegeben, sondern stattdessen in den entsprechenden Recyclingbehälter entsorgt werden.
Die Organisation betont zudem, dass das Pfand keine Steuer oder zusätzliche Gebühr ist. Es handelt sich um einen erstattungsfähigen Betrag, der vollständig zurückerstattet wird, wenn die pfandpflichtigen Verpackungen ordnungsgemäß abgegeben werden.
Vorerst lautet die Kernbotschaft ganz einfach: Bevor Sie ein Pfand zahlen oder eine Rückerstattung erwarten, prüfen Sie, ob die Verpackung das „Volta“-Symbol trägt.
Bis zum Ende der Übergangsphase im August kann diese kurze Überprüfung den Verbrauchern helfen, unnötige Kosten zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Behälter ordnungsgemäß entsorgt werden. Verpackungen mit dem Symbol gehören in das Pfandrückgabesystem, während Verpackungen ohne dieses Symbol weiterhin über die gelbe Wertstofftonne recycelt werden sollten.








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