Diese Entscheidung geht aus einem Vorschlag von Bürgermeister João Teixeira Leite hervor, der der Nachrichtenagentur Lusa übermittelt wurde und in dem gefordert wird, „Lösungen zu prüfen, die die Umnutzung einer kommunalen Immobilie innerhalb dieses Komplexes“ für Tourismus- und Gastgewerbezwecke ermöglichen.
Dem Dokument zufolge gilt das ehemalige EPC-Gelände als „strategischer Vermögenswert“ für die Gemeinde mit bedeutendem historischem, architektonischem und kulturerbebezogenem Wert; seine Sanierung wird als „entscheidend für die Belebung der Stadt und die Steigerung ihrer Attraktivität“ angesehen.
Die Kommunalverwaltung vertritt die Ansicht, dass die Errichtung eines Hotels auf dem Gelände den erwarteten Anstieg der touristischen Nachfrage decken könnte, der durch Großprojekte wie „Viva Mundo“ angetrieben wird, das laut dem Dokument „sowohl inländische als auch internationale Besucher anziehen könnte“.
Das Themenparkprojekt „Viva Mundo“ wurde am 11. dieses Monats vorgestellt; es handelt sich um eine private Investition in Höhe von 450 Millionen Euro im Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft 2030, die voraussichtlich 800 direkte Arbeitsplätze schaffen und jährlich etwa 1,5 Millionen Besucher anziehen wird.
In dem Vorschlag wird darauf hingewiesen, dass die Investition dazu beitragen wird, „das Angebot an hochwertigen Unterkünften zu stärken“ und den Wert der kommunalen Vermögenswerte zu steigern, während sie gleichzeitig als „Schlüsselelement bei der Neugestaltung des Geländes“ dient und zur „Schaffung eines neuen städtischen Zentrums“ beiträgt.
Die Stadtverwaltung hebt zudem die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts hervor und verweist auf positive Effekte auf
Was das Betriebsmodell betrifft, erwägt die Stadtverwaltung verschiedene Lösungen, „wie beispielsweise die Verpachtung oder die Gewährung von Nutzungsrechten“, und fügt hinzu, dass das derzeitige Ziel darin bestehe, „die Voraussetzungen zu schaffen, um das am besten geeignete Modell zu bewerten, ohne bereits eine konkrete Lösung festzulegen“.
Auf der am Montag abgehaltenen Stadtratssitzung begründete der Bürgermeister von Santarém, João Teixeira Leite, den Vorschlag mit der dringenden Notwendigkeit, die Beherbergungskapazitäten in der Gemeinde zu erhöhen, und bezeichnete dies als ein „ernstes Problem“, das bereits die Ausrichtung von Veranstaltungen behindere.
Dem Bürgermeister zufolge musste die Gemeinde aufgrund fehlender Betten „mehr als ein Dutzend Großveranstaltungen“ ablehnen; er wies darauf hin, dass das Angebot selbst mit der für Anfang nächsten Jahres geplanten Eröffnung eines neuen Hotels weiterhin unzureichend sein werde.
In seinen Ausführungen hob er zudem die potenziellen Auswirkungen eines Hotels von internationalem Rang hervor und merkte an, dass solche Betreiber dazu beitragen könnten, das „regionale Marketing“ von Santarém zu stärken und „die Sichtbarkeit der Gemeinde zu steigern“.
Darüber hinaus versicherte er, dass das Vorhaben die derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Kavallerie-Praktikerschule ansässigen Einrichtungen und Beschäftigten schützen sowie die Anforderungen des Denkmalschutzes berücksichtigen werde, und wies darauf hin, dass bereits Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde stattgefunden hätten, um die Auswirkungen des Projekts zu bewerten.
Der PS-Stadtrat Pedro Ribeiro erklärte, dass die Sozialisten, die gegen den Vorschlag gestimmt hatten, nichts gegen die Errichtung eines Hotels auf dem Gelände einzuwenden hätten, sofern das Projekt mit der Erhaltung des Areals vereinbar sei.
Der Stadtrat kritisierte das Fehlen eines klar definierten Projektgebiets in den der Sitzung vorgelegten Unterlagen und argumentierte, dass ein Verfahren dieser Art größere Sorgfalt erfordere und nicht „auf diese Weise“ entschieden werden sollte.
Pedro Ribeiro warnte zudem vor den langfristigen Auswirkungen solcher Entscheidungen und wies darauf hin, dass Vereinbarungen wie Konzessionen oder Pachtverträge „40 oder 50 Jahre“ lang in Kraft bleiben könnten, wodurch zukünftige Nutzungsmöglichkeiten des Geländes eingeschränkt würden. Der Stadtrat hob zudem hervor, dass der Stadtrat die ehemalige Kavallerie-Praktikerschule seit etwa zwei Jahrzehnten verwaltet, ohne ein umfassendes Projekt für den Komplex definiert zu haben, und bekräftigte, dass jede Maßnahme von dieser strategischen Vision ausgehen müsse.







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