„Die Vereinbarung ist vollständig in Kraft und wird vollständig umgesetzt, weshalb keine Schule ohne Finanzierung bleiben wird; andernfalls würde die Vereinbarung nicht umgesetzt werden. Die Antwort wurde gegeben. Und ich hoffe, dass ich mich diesbezüglich völlig klar ausgedrückt habe. Alle Schulen werden finanziert“, erklärte Manuel Castro Almeida im Parlament als Antwort auf eine Anfrage der Sozialistischen Partei.
Castro Almeida bezog sich dabei auf eine im Juli 2023 unterzeichnete Vereinbarung zwischen dem Nationalen Verband portugiesischer Gemeinden (ANMP) und der damaligen sozialistischen Regierung im Rahmen der Dezentralisierung der Zuständigkeiten im Bildungsbereich auf die Gemeinden, die vom Zentralstaat finanzierte Bauarbeiten an 451 Schulen vorsah.
Der Minister betonte heute, dass „die Vereinbarung vor Ablauf der von der Sozialistischen Partei gesetzten Frist vollständig erfüllt wird“ und dass die Gemeinden „gemäß der von der sozialistischen Regierung im Jahr 2023 genehmigten Einheitspreisliste“ finanziert werden.
Laut Castro Almeida ist „der betreffende Betrag von fast 2 Milliarden Euro wirklich beeindruckend“, was „ein außergewöhnlich hohes Investitionsvolumen erfordert“, da „seit mehreren Jahren eine Investitionsflaute“ bei den Schulen herrsche.
Die Forderung der Sozialistischen Partei folgte auf Bedenken von Bürgermeistern hinsichtlich fehlender Antworten der Regierung zu Finanzierungslösungen für Bauvorhaben, die bis zum Ende des Wiederaufbau- und Resilienzplans (PRR), der am 31. August dieses Jahres ausläuft, nicht abgeschlossen sein werden.
Am 24. Juni forderte der Nationale Verband portugiesischer Gemeinden (ANMP) die Regierung nachdrücklich auf, Finanzierungsmechanismen für jene Bauvorhaben sicherzustellen, die die Fristen des PRR nicht einhalten können, und betonte dabei die Notwendigkeit finanzieller Planbarkeit.
Der Vorsitzende der ANMP, Pedro Pimpão (PSD), sandte daraufhin ein Schreiben an Ministerpräsident Luís Montenegro, in dem er sich für Finanzierungslösungen für laufende, aus dem PRR finanzierte Bauvorhaben einsetzte, die bis Ende August nicht fertiggestellt sein werden.
Am Ende einer Sitzung, die letzte Woche stattfand, hob die Vorsitzende des Interkommunalen Verbunds der Region Coimbra (CIMRC), Helena Teodósio, ebenfalls die Bedenken der Bürgermeister hervor und wies darauf hin, dass zwar die Aussicht auf eine Finanzierung durch die Europäische Investitionsbank (EIB) für im Bau befindliche Schulen bestehe, diese Finanzierung jedoch nicht zu 100 % decke und noch nicht bekannt sei, wer antragsberechtigt sein werde.









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