Das Gebäude stand seit 2019 zum Verkauf, und der Kaufvertrag wurde am 6. August unterzeichnet, wie Pedro Pimenta, Vorsitzender der Landwirtschaftlichen Genossenschaft, mitteilte.
Das Gebäude verfügt über eine bebauungsfläche von mehr als sechstausend Quadratmetern im Stadtzentrum, direkt am Flussufer. Der Verkauf der Immobilie könnte zu einer neuen Investition in den Wohnungsbau in der Stadt führen, bei der ein fünfstöckiges Gebäude saniert wird.
Pedro Pimenta gibt außerdem bekannt, dass während der Verkaufsphase mehrere Angebote eingegangen seien, deren Werte jedoch unter den Erwartungen lagen, da das Ziel darin bestand, das Gebäude für einen Wert von knapp sechs Millionen Euro zu verkaufen. Seiner Meinung nach hätte die Inbetriebnahme der „Metro Mondego“, Coimbras Metrobus, dazu beigetragen, mehr Interesse an der Gegend zu wecken.
Von der Nachrichtenagentur Lusa zitiert, erklärt Pedro Pimenta, dass die Investoren vor Abschluss der Arbeiten nicht daran glaubten, dass diese tatsächlich umgesetzt werden könnten, da sich die Arbeiten um mehrere Jahre verzögert hatten. Neben dem Metrobus könnte auch die Aussetzung des städtischen Masterplans für das Flussufergebiet von Coimbra die Entscheidung der spanischen Investoren beeinflusst haben.
Nach dem Verkauf des Gebäudes will die Landwirtschaftliche Genossenschaft von Coimbra jedoch nicht aufgeben. Pedro Pimenta hofft, dass mit dem Erlös aus dem Verkauf der Immobilie eine neue Genossenschaft entstehen wird, die weiterhin diejenigen versorgt, die diese Dienstleistungen schon immer in Anspruch genommen haben.
Neben der Möglichkeit, ein neues Geschäft zu erwerben, betont Pedro Pimenta auch, dass die Genossenschaft auf diese Weise einige Bankverbindlichkeiten ganz oder teilweise abbauen kann. Zudem sollen neue Investitionen getätigt werden, wie beispielsweise eine eigene Getreidetrocknungs- und -lagerstätte.









Follow us on social media