Das Erdbeben ereignete sich am 15. August kurz nach 1 Uhr morgens; sein Epizentrum lag in Alhendín, südlich der Stadt Granada.
Das spanische Geografische Institut (IGN) registrierte das Erdbeben mit einer Stärke von 5,0. Die Erschütterungen waren in der Stadt Granada und im gesamten umliegenden Ballungsraum deutlich zu spüren.
Reuters berichtete, dass das Erdbeben Häuser und Autos beschädigte, während die regionalen Behörden bestätigten, dass keine Verletzten gemeldet worden seien. Rettungskräfte wurden noch in der Nacht entsandt, um betroffene Gebäude zu überprüfen und Bereiche, in denen Schäden entstanden waren, abzusichern.
Das Erdbeben war weit über Granada hinaus zu spüren. Europa Press berichtete unter Berufung auf den andalusischen Notruf 112, dass nach dem Beben mehr als 80 Anrufe eingegangen seien, in denen Menschen angaben, es in weiten Teilen Andalusiens gespürt zu haben. Die Anrufe kamen aus Granada und mehreren anderen Provinzen, während aus Cádiz oder Huelva keine Meldungen eingingen.
Nach dem Erdbeben aktivierte die andalusische Regionalregierung in Granada die Notfallphase ihres Erdbebenrisikoplans. Die Behörden teilten mit, dass Feuerwehr und Polizei die Orte, an denen Schäden gemeldet worden waren, inspizierten und absicherten.
Das Erdbeben ereignete sich um 01:04 Uhr (Ortszeit) und wurde in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern registriert.
Die Inspektionen wurden am Samstagmorgen fortgesetzt, insbesondere in der Stadt Granada und den nahegelegenen Gemeinden Ogíjares, La Zubia und Armilla, wo sich die Schadensmeldungen konzentrierten.









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