Die vom Nationalen Statistikinstitut (INE) veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Medianwert der von Banken geschätzten Wohnimmobilien an der Algarve im Juli 3.010 € pro Quadratmeter erreichte. Dies war der zweithöchste Wert in Portugal, hinter dem Großraum Lissabon, wo der Wert bei 3.469 € pro Quadratmeter lag.

In ganz Portugal erreichten die Bankbewertungen im Juli mit 2.240 € pro Quadratmeter einen neuen Höchststand, was einem Anstieg von 0,5 % gegenüber Juni und 15,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Wohnungen wurden weiterhin höher bewertet als Einfamilienhäuser. Der nationale Medianwert für Wohnungen lag bei 2.627 € pro Quadratmeter und damit 16,5 % höher als ein Jahr zuvor.

Betrachtet man die verschiedenen Wohnungsgrößen in ganz Portugal, so erzielten T1-Wohnungen mit 3.343 € pro Quadratmeter die höchsten Bewertungen, gefolgt von T2-Wohnungen mit 2.711 € und T3-Wohnungen mit 2.255 €.

Auch der Wert von Einfamilienhäusern stieg weiter an und erreichte einen landesweiten Median von 1.606 € pro Quadratmeter. Dies entsprach einem Anstieg von 13,6 % gegenüber Juli des Vorjahres.

Die Daten des INE zeigen zudem, dass die Algarve nach wie vor eine der teuersten Regionen des Landes ist. Insgesamt lagen die Immobilienbewertungen der Banken in der Region um 32,6 % über dem nationalen Median. Nur der Großraum Lissabon verzeichnete mit 51,7 % über dem nationalen Wert eine größere Differenz.

Die Zahlen basieren auf Immobilienbewertungen, die von Banken im Rahmen von Hypothekenanträgen durchgeführt wurden. In die Ergebnisse für Juli flossen mehr als 34.000 Bewertungen ein.