Der 37-Jährige holte sich den Weltmeistertitel sowohl im K1 über 1.000 Meter als auch im K1 über 5.000 Meter und verhalf Portugal damit zum siebten Platz im Medaillenspiegel unter den 77 teilnehmenden Nationen.

Pimenta sicherte sich am Samstag seine erste Goldmedaille im olympischen K1-1.000-Meter-Rennen. Mit diesem Ergebnis wurde er zum ältesten Athleten, der jemals Weltmeister in einem der wichtigsten Rennen des Kanusprints wurde.

Er hat nun insgesamt neun WM-Medaillen im K1 über 1.000 Meter gewonnen, darunter vier Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen, und ist damit der erfolgreichste Athlet in der Geschichte dieser Disziplin.

Seinen zweiten Sieg errang er am Sonntag im K1 über 5.000 Meter, dem letzten Rennen der Meisterschaften.

Pimenta beendete das Rennen in 24 Minuten und 15,72 Sekunden und lag damit vor dem Südafrikaner Hamish Lovemore und dem Dänen Mads Pedersen.

Es war sein dritter Weltmeistertitel über die 5.000-Meter-Distanz, nach früheren Siegen in den Jahren 2017 und 2018. Außerdem gewann er bei dieser Veranstaltung drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.

Portugal beendete die Meisterschaften mit insgesamt vier Medaillen.

João Ribeiro und Messias Baptista gewannen Silber im K2 über 500 Meter, während Gustavo Gonçalves, João Ribeiro, Messias Baptista und Pedro Casinha Bronze im K4 über 500 Meter holten.

Präsident António José Seguro gratulierte Pimenta und der portugiesischen Nationalmannschaft und bezeichnete die vier Medaillen als einen weiteren Beweis für die Stärke des portugiesischen Kanusports.

Nach seinem zweiten Sieg erklärte Pimenta, er wolle weiterhin an Wettkämpfen teilnehmen, solange er über die körperliche und mentale Stärke verfüge, um um die Spitzenplätze mitzukämpfen.

Der Kanufahrer aus Ponte de Lima gehört bereits zu den erfolgreichsten Sportlern Portugals. Zu seinen Erfolgen zählen außerdem eine olympische Silbermedaille im K2 über 1.000 Meter bei den Olympischen Spielen 2012 in London und eine olympische Bronzemedaille im K1 über 1.000 Meter bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.