„Auf der Grundlage der bereits erhobenen Daten wird die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex (VPI) im August 2026 auf 3,3 % gestiegen sein, was einem Anstieg um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat entspricht“, teilt das INE mit.

Das Statistikinstitut erklärt, dass „der Anstieg des VPI fast ausschließlich auf die gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist“.

Der Kerninflationsindikator (Gesamtindex ohne unverarbeitete Lebensmittel und Energieprodukte) hätte im August eine jährliche Veränderungsrate von 2,7 % verzeichnet, was einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber Juli entspricht.

Im Berichtsmonat stieg die Veränderung des Index für Energieprodukte von 8,7 % im Juli auf 12,2 %, während sich die Veränderung des Index für unverarbeitete Lebensmittel von 3,7 % auf 3,4 % verlangsamte.

Im Vergleich zum Vormonat betrug die Veränderung des Verbraucherpreisindex im August 0,1 % (-0,5 % im Juli und -0,2 % im August 2025), bei einer geschätzten durchschnittlichen Veränderung in den letzten 12 Monaten von 2,7 % (2,6 % im Vormonat).

Der portugiesische harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der einen besseren Vergleich mit anderen Ländern ermöglicht, verzeichnete schätzungsweise eine jährliche Veränderung von 3,6 % und lag damit über den 3,1 % im Juli.

Das INE wird die endgültigen VPI-Daten für August am 10. September veröffentlichen.