Das als „Project Horizon“ bezeichnete Verfahren wird von der Beratungsgesellschaft KPMG abgewickelt und umfasst eine vielfältige Palette von Vermögenswerten wie Darlehen, Grundstücke, Gebäude und Beteiligungen. Derzeit werden potenzielle Investoren angesprochen; verbindliche Angebote müssen bis Oktober vorliegen, der Verkauf soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Das Angebot umfasst nicht bebaubare Grundstücke in den Gemeinden Loures, Vila Franca de Xira und Tavira im Wert von 56 Millionen Euro, die als Sicherheit für eine Verbindlichkeit in Höhe von 65 Millionen Euro dienen. Außerdem umfasst es ein 17-stöckiges Bürogebäude in Maputo, Mosambik, im Wert von 20 Millionen Euro sowie eine Verbindlichkeit in Höhe von 25 Millionen Euro.
Nahezu alle Anteile des Sonderfonds für alternative Anlagen (FIAE) „Promoção e Turismo“ sind ebenfalls Teil des Verkaufs; der Fonds wurde 2016 gegründet, um die Immobilienvermögen der Gruppe im Rahmen eines finanziellen Restrukturierungsplans zu verwalten, den die Bank von Portugal als unrealistisch erachtete.
Die Transaktion umfasst zudem den Verkauf der Mehrheitsbeteiligungen der Bank an den Immobilienunternehmen Promovalor und Inland durch die Bank; diese Unternehmen waren infolge eines Urteils des Obersten Gerichtshofs vom Februar unter die Kontrolle der Bank geraten. Dieses Urteil bestätigte die Rechtmäßigkeit der Umwandlung von 160 Millionen Euro in zwingend wandelbare Wertpapiere (VMOCs), die 2011 ausgegeben und von der BES gezeichnet worden waren.
Novobanco beabsichtigt, das Recht auf vertragliche Ansprüche in Höhe von 352 Millionen Euro gegenüber dem ehemaligen Hauptaktionär und den letztendlichen wirtschaftlichen Eigentümern der Gruppe durch die Abschreibung dieser Beteiligungen, die in der Bilanz mit einem Wert von null ausgewiesen sind, an künftige Investoren weiterzugeben.









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