Für Beamte könnte es 2027 zu einer Anhebung des Mindestlohns kommen; die konkreten Zahlen werden jedoch noch diskutiert. Am 6. Oktober wird die Regierung mit den drei wichtigsten Gewerkschaftsverbänden des öffentlichen Dienstes zusammenkommen, um Verhandlungen aufzunehmen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Gewerkschaften Verbesserungen fordern, die über die bereits geplanten Maßnahmen hinausgehen.
Geplante Erhöhungen
Die zwischen der Regierung und den Gewerkschaften unterzeichnete Vereinbarung sieht eine Lohnerhöhung von 2,3 Prozent vor, was einer Erhöhung um 60,52 € entspricht. Sollten diese Zahlen beibehalten werden, würde das Grundgehalt im öffentlichen Dienst auf 995,51 € steigen. Dieser Betrag liegt weiterhin unter 1.000 Euro, weshalb die Gewerkschaften beabsichtigen, weitere Forderungen zu stellen.
Die Gewerkschaften fordern zudem eine Erhöhung der Verpflegungspauschale mit dem Ziel, diese auf 10 € pro Tag steuerfrei anzuheben. Derzeit beträgt die Verpflegungspauschale 6,15 Euro, und die geltende Vereinbarung sieht bis 2029 eine Erhöhung um 15 Cent pro Jahr vor; mit anderen Worten: Bis 2027 würden die Beschäftigten 6,30 Euro pro Tag erhalten.
Ende der Verhandlungen
Die Verhandlungen sollen in einer entscheidenden Woche für die Aufstellung des Staatshaushalts beginnen. Der Vorschlag der Regierung soll am 9. Oktober vorgelegt werden, obwohl die gesetzliche Frist für die Einreichung am 12. Oktober endet.
Zwar wurde bereits ein Kompromiss über die Lohnerhöhung im Jahr 2027 erzielt, doch könnten die endgültigen Zahlen je nach Verlauf der Verhandlungen zwischen der Regierung und den Gewerkschaften höher ausfallen als zuvor vereinbart.








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