Die neuen portugiesischen Kasinokonzessionsvereinbarungen werden in den nächsten zwei Jahrzehnten voraussichtlich mehr als 1 Milliarde Euro an staatlichen Einnahmen einbringen. Die Algarve bleibt auch nach den neuen Verträgen eine der wichtigsten Glücksspielregionen des Landes.

Die Vereinbarungen, die im Diário da República veröffentlicht wurden, betreffen die Glücksspielzonen von Póvoa do Varzim, Espinho und der Algarve. Es wird erwartet, dass die Konzessionen insgesamt höhere jährliche Zahlungen an den Staat erbringen, als ursprünglich in der öffentlichen Ausschreibung vorgesehen war.

Höhere Staatseinnahmen

Im Rahmen der neuen Verträge wird der Staat jährlich 6,7 Millionen Euro an festen Zahlungen erhalten, was über die ursprüngliche Schätzung von 5,2 Millionen Euro hinausgeht. Dies entspricht zusätzlichen öffentlichen Einnahmen in Höhe von 30 Millionen Euro über die gesamte Konzessionsdauer von 15 Jahren.

Die Konzession an der Algarve wird weiterhin von Solverde betrieben, das sich auch die Spielzone Espinho gesichert hat. An der Algarve erklärte sich die Gruppe bereit, jährlich 1,7 Millionen Euro an festen Zahlungen zu leisten, 200 000 Euro mehr als der in der Ausschreibung festgelegte Mindestbetrag.

Außerdem zahlte Solverde 31 Millionen Euro im Voraus, um sich die Konzessionsrechte an der Algarve zu sichern. Insgesamt erhielt der Staat 100,6 Millionen Euro an Anfangszahlungen für die drei Glücksspielzonen.

Variable Zahlungen

In der Algarve wird Solverde 30 Prozent der Bruttospielerträge an den Staat abführen, was dem in der öffentlichen Ausschreibung festgelegten Mindestprozentsatz entspricht.

Gemäß den Vereinbarungen garantiert die Algarve-Konzession dem Staat jährliche Mindesteinnahmen in Höhe von 10 Millionen Euro, etwa 1 Million Euro mehr als ursprünglich vorgesehen.

Garantierte Einnahmen

Die neuen Konzessionsverträge sorgen für eine langfristige Stabilität des Kasinobetriebs in der Region und sichern dem Staat einen vorhersehbaren Einnahmestrom.

Selbst ohne eine künftige Verlängerung der Konzessionen nach der ursprünglichen 15-jährigen Laufzeit könnten die Verträge nach Schätzungen der Regierung immer noch rund 850 Mio. EUR an staatlichen Gesamteinnahmen einbringen.