Der 31-jährige Miguel Oliveira wird seine zweite Saison am Steuer der BMW M 1000 RR für das offizielle ROKiT BMW Motorrad WorldSBK-Team bestreiten, nachdem er 2026 nach sieben Saisons in der MotoGP sein Debüt in der Meisterschaft gegeben hatte.
„Die Verlängerung meiner Zusammenarbeit mit BMW spiegelt das Vertrauen wider, das wir gemeinsam aufgebaut haben, sowie unsere gemeinsamen Ambitionen für die Zukunft“, sagte der portugiesische Fahrer laut einer Mitteilung des bayerischen Teams.
Karriere in der Superbike-Weltmeisterschaft
In seiner Debütsaison in der Superbike-Weltmeisterschaft hat Miguel Oliveira bislang vier Podiumsplätze erreicht. Drei davon gelangen ihm beim zweiten Rennwochenende der Meisterschaft auf dem Algarve International Circuit in Portimão, wo er in allen Rennen des Wochenendes unter die ersten drei kam.
Anschließend musste der portugiesische Fahrer zwei Rennen im Mai und Juni aufgrund einer schweren Schulterverletzung verpassen, die er sich bei einem Sturz auf der Rennstrecke Balaton Park in Ungarn zugezogen hatte.
Seitdem arbeitet Oliveira gemeinsam mit dem Team an seiner körperlichen Genesung und der Rückkehr auf das Podium – eine Zusammenarbeit, die BMW nun um mehrere Saisons verlängern will, ohne die genaue Laufzeit des neuen Vertrags bekannt zu geben.
„Wir haben in dieser Saison den Grundstein gelegt, aber ich glaube, das Beste kommt erst noch. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam fortzusetzen und weiter an etwas zu arbeiten, auf das wir alle stolz sein können“, fügte Miguel Oliveira hinzu.
Der Leiter von BMW Motorrad Motorsport, Sven Blusch, hob die schnelle Anpassung des portugiesischen Fahrers an die neue Meisterschaft nach seiner Zeit in der MotoGP hervor.
„Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Miguel in den kommenden Jahren fortzusetzen. Er hat sich sehr schnell an unser Superbike-Projekt angepasst und ist sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke zu einem wichtigen Teil des Teams geworden“, sagte er.
Sven Blusch räumte ein, dass die in Ungarn erlittene Verletzung „einen Rückschlag“ darstelle, zeigte sich jedoch überzeugt, dass das Team und der Fahrer „in dieser Saison und in den kommenden Jahren gemeinsam Großes erreichen können“.







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