„Diese Leistung ist besonders bemerkenswert, da sie in einer dünn besiedelten Grenzregion erzielt wurde, die traditionell durch Schwierigkeiten bei der Bindung von medizinischem Fachpersonal, geografische Streuung und eine alternde Bevölkerung gekennzeichnet ist“, betonte die ULS in einer Erklärung.
Auf Anfrage von Lusa erklärte eine Quelle der ULS, dass es für die 126.080 registrierten Patienten „82 Allgemein- und Hausärzte mit zugewiesenen Patientenlisten“ gebe.
Im Durchschnitt betreut jedes Familiengesundheitsteam 1.550 Patienten.
„Eine 100-prozentige Abdeckung durch Familiengesundheitsteams setzt ein funktionales Gleichgewicht innerhalb der Teams voraus“, versicherte die Quelle und fügte hinzu, dass die Einheit „die garantierten maximalen Reaktionszeiten (TMRG) für von Patienten initiierte Konsultationen in der Primärversorgung einhält und diese unter 15 Tagen hält; bei den Familiengesundheitseinheiten (USF) auf fünf Tage verkürzt.“
Zusätzlich zu den 82 Ärzten mit zugewiesenen Patientenlisten stützt sich die Einheit auch auf „Allgemein- und Hausärzte, die entweder im Rahmen von Dienstleistungsverträgen oder nach dem Eintritt in den Ruhestand tätig sind, um eine ergänzende Versorgung bei akuten Erkrankungen sowie Leistungen für sporadische Patienten oder solche ohne NHS-Status zu erbringen.“
Hinsichtlich der Wartezeit für die Zuweisung eines Hausarztes an einen neuen Patienten versicherte die Einheit, dass „es Spielraum für Verbesserungen gibt, sodass die Zuweisung eines Hausarztes zügig erfolgt, sobald die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.“
Er merkte jedoch an: „Es gibt weitere Funktionseinheiten innerhalb der Primärversorgung, die eng mit der Krankenhausversorgung verzahnt sind (u. a. ambulante Pflegeeinheiten, Palliativstationen), in denen möglicherweise mehr Allgemein- und Hausärzte benötigt werden und in denen aufgrund der Umstrukturierung des Nationalen Gesundheitsdienstes das Potenzial besteht, neue Ärzte zu gewinnen.“
Die ULS do Nordeste (ULSNE) umfasst drei Krankenhausstandorte und 14 Gesundheitszentren, die die Bevölkerung des Bezirks Bragança versorgen. Sie wurde 2011 gegründet, um die Gesundheitseinrichtungen des ehemaligen Krankenhauszentrums Nordosten und der ehemaligen Gesundheitszentrumsgruppe Alto Trás-os-Montes I – Nordosten zusammenzufassen.
Im klinischen Bereich ist sie in den Bereichen Primärversorgung, stationäre Versorgung (in Bragança, Macedo de Cavaleiros und Mirandela), Notfall- und Rettungsversorgung, Intensivmedizin, Palliativmedizin sowie im Bereich der öffentlichen Gesundheit tätig.








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