In einer heute veröffentlichten Erklärung gab das Ministerium für Infrastruktur und Wohnungswesen (MIH) bekannt, dass öffentliche Verkehrsbetriebe und Personenverkehrsunternehmen in den Ballungsräumen Lissabon und Porto eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung eines landesweiten Fahrkartensystems unterzeichnet haben.
In der Anfangsphase liegt der Schwerpunkt laut dem für den Verkehr zuständigen Ministerium auf der „Entwicklung einer Plattform, die kontaktlose Bankkarten als direkte Zahlungsmethode an Entwertungsgeräten im öffentlichen Nahverkehr akzeptiert, wodurch Fahrgäste, wenn sie dies wünschen, keine Fahrkarten mehr im Voraus an Automaten oder Schaltern kaufen müssen.“
Das MIH wies zudem darauf hin, dass die von Mobi.E unterstützte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren darauf abzielt, eine technologische Grundlage zu schaffen, die die Interoperabilität der Fahrkartensysteme fördert und die Entwicklung neuer Tariflösungen ermöglicht.
Durch die Nutzung der gemeinsamen Größe der Verkehrsunternehmen zielt die Zusammenarbeit darauf ab, „Provisionen und andere zahlungsbezogene Kosten zu senken sowie eine gemeinsame Grundlage für die landesweite Einführung moderner Ticket- und Zugangstechnologien zu schaffen“.
Die Vereinbarung wurde im Rahmen eines Treffens der Unternehmen aus dem Mobilitätsbereich von den Geschäftsführern der folgenden sechs Unternehmen unterzeichnet: CP – Comboios de Portugal, Metropolitano de Lisboa, Metro do Porto, Metro Mondego, TTSL/Soflusa und Mobi.E (das die Rolle der Förderung der Interoperabilität von Fahrkartensystemen auf nationaler Ebene übernommen hat).
Neben den sechs Unternehmen wurde die Vereinbarung auch von den Leitern von Transportes Metropolitanos de Lisboa (TML) und Transportes Metropolitanos do Porto (TMP) unterzeichnet.
Laut der Regierungserklärung stellt die Vereinbarung eine „gemeinsame Anstrengung“ der Verkehrsbetreiber und -unternehmen dar, die darauf abzielt, „die Integration der Verkehrsträger in verschiedenen Bereichen zu fördern: im operativen und institutionellen Bereich, bei der Fahrkartenabfertigung sowie bei der Verbreitung von Echtzeitinformationen“.
Für das Ministerium für Infrastruktur und Wohnungswesen (MIH) zielt diese Koordination mit konkreten Lösungen darauf ab, das Reiseerlebnis zu verbessern und mehr Fahrgäste für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen, den Autoverkehr zu reduzieren und Ziele der ökologischen Nachhaltigkeit zu unterstützen.
„Unsere Priorität ist es, immer mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Fahrten einfacher, schneller, komfortabler und berechenbarer gestalten“, erklärte Miguel Pinto Luz, Minister für Infrastruktur und Wohnungswesen, wie in der Erklärung zitiert.









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