Die Vogelgrippe übt neuen Druck auf den europäischen Lebensmittelmarkt aus, und Spanien und Portugal stehen im Zentrum dieses Gesundheitssturms. Das Problem gewinnt an Dringlichkeit, da sich die Ausbrüche in Legehennenbetrieben häufen, die Produktion zurückgeht und die Vorhersagen, dass die Eierpreise bis Weihnachten in die Höhe schießen könnten, laut einem Bericht von Postal anheizt.
In den letzten Monaten gab es in Spanien mehrere Ausbrüche der Vogelgrippe in großen Betrieben, die die Keulung Tausender Legehennen erzwangen. Dieser abrupte Angebotsrückgang trifft auf einen Markt, der bereits durch hohe Produktionskosten unter Druck steht, und hat zu einem wöchentlichen Preisanstieg in mehreren spanischen Regionen geführt.
Die Situation ist besonders besorgniserregend, weil die Ausbrüche in Gebieten mit einer hohen Geflügelproduktionsdichte auftreten. In einigen autonomen Gemeinschaften hat der Rückgang der Bestände mehrere Prozentpunkte überschritten, was sich unmittelbar auf das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage auswirkt.
Da weniger Eier zur Verfügung stehen, warnen Supermärkte und Händler vor einem weiteren Preisanstieg in den kommenden Tagen, wie das spanische digitale Nachrichtenportal Camposol berichtet.
In Portugal wird die Entwicklung auf dem spanischen Markt genau beobachtet. In früheren Erklärungen gegenüber Executive Digest hatte Pedro Ribeiro, Generalsekretär von ANCAVE und FEPASA, bereits eingeräumt, dass Ausbrüche im Nachbarland den portugiesischen Markt beeinträchtigen könnten.
Der Exekutivbeamte erinnert daran, dass die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern intensiv sind: "Es gibt einen regen Außenhandel mit Spanien, sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr", betonte er.
Obwohl in Portugal in den letzten Jahren nur wenige Fälle aufgetreten sind, räumt Pedro Ribeiro ein, dass die sich verschlechternde Situation in Spanien unweigerlich Auswirkungen haben wird: "Wenn weiterhin große Legehennenbetriebe von Ausbrüchen betroffen sind, könnte sich dies auf dem nationalen Markt niederschlagen". Er fügt hinzu, dass die Preise bereits seit einiger Zeit unter Druck stehen, so dass ein neuer Schock den Anstieg noch verstärken könnte.







