Laut Cristina Almeida, Leiterin des JLL-Büros in Porto, haben spanische Family Offices vor etwa 18 Monaten begonnen, starkes Interesse an Portugal zu zeigen, wobei sie sich vor allem auf das Gastgewerbe und den Einzelhandel konzentrieren.

In einem Gespräch mit Diário de Notícias sagte Almeida, dass Investoren aus dem benachbarten Spanien in Portugal ein enormes "Potenzial für Wertsteigerungen und hochwertige Vermögenswerte" sehen, während der spanische Immobilienmarkt als "sehr reif und überhitzt" gilt.

Spanische Investoren gelten inzwischen als die zweitaktivste ausländische Nationalität in Nordportugal, nach den Franzosen und vor den amerikanischen Käufern. Die zunehmende Attraktivität der Region innerhalb des nationalen Marktes spiegelt sich auch in den Investitionsvolumina wider: Von den 2,8 Milliarden Euro, die im vergangenen Jahr in Portugals Gewerbeimmobiliensektor investiert wurden, floss etwa die Hälfte in den Norden.

Trotz der anhaltenden Dynamik warnen Branchenkenner vor zunehmenden strukturellen Herausforderungen, wie dem Mangel an verfügbaren Grundstücken und steigenden Baukosten.