Das Projekt umfasst den Bau von Fußgängerinfrastruktur wie Gehwegen und Fußgängerüberwegen sowie von Regenwasserableitungssystemen entlang der Nationalstraße (EN) 115-4 und der Zufahrtsstraße zum *Parque Verde das Rotas* (Rotas-Grünpark).

Gemäß der Ausschreibung zielt das Projekt darauf ab, die Fußgängerverkehrssituation entlang des Abschnitts der EN 115-4 zwischen dem Kreisverkehr der EN 248 und der Außenumgehungsstraße von Arruda dos Vinhos (im Gebiet Corredouras) durch den Bau neuer Infrastruktur entlang dieses Abschnitts der Nationalstraße zu verbessern.

Die Gemeinde beabsichtigt zudem, die Mobilität von Fußgängern und Radfahrern durch den Bau von Gehwegen und die Verlängerung des Radwegs zum *Parque das Rotas* zu verbessern sowie die Zufahrtsstraße nach dem Bau der Umgehungsstraße für die *Estrada da Costa* neu zu gestalten.

Staatliche Investition

Das Projekt kostet 600.000 € und hat eine Laufzeit von einem Jahr.

Im Jahr 2024 schloss die Gemeinde die zweite Phase der Ergänzungsarbeiten ab – eine Investition in Höhe von 670.000 Euro –, die den Bau eines Kreisverkehrs umfasste, der die Kreuzung der EN 248 und der EN 115-4 mit der Umgehungsstraße der sogenannten *Estrada da Costa* verbindet.

Nach Angaben des Gemeinderats werden diese Arbeiten die Zufahrt zur Umgehungsstraße erleichtern und direkter gestalten sowie die Verkehrssicherheit und den Verkehr von Schwerlastfahrzeugen verbessern; zuvor war die Strecke sehr eng, sodass Schwerlastfahrzeuge gezwungen waren, auf die Gegenfahrbahn auszuweichen.

Die Umgehungsstraße von Arruda dos Vinhos – eine Alternative zur EN 248, die durch das Stadtzentrum verläuft – wurde im März 2024 von der Gemeinde und dem Unternehmen *Infraestruturas de Portugal* (IP) eingeweiht. Die Investition in Höhe von sechs Millionen Euro wurde aus dem Aufbau- und Resilienzplan finanziert und ist Teil des Nationalen Investitionsprogramms 2030.

Die Umgehungsstraße von Arruda dos Vinhos erstreckt sich über etwa 2,3 Kilometer und umfasst vier neue Kreisverkehre entlang der Strecke, die den Zugang und die Verkehrsverteilung auf das lokale Straßennetz erleichtern.

Straßenzugang

Das Projekt war Teil eines Plans zur Verbesserung der Verkehrsanbindung von Gewerbegebieten mit dem Ziel, die Kapazitäten der Unternehmen für den Warenein- und -ausgang zu erhöhen.

Neben der EN 248 dient die neue Straße als Alternative zur EN 115-4 und zur Industrieumgehungsstraße von Corredouras; laut IP herrscht auf diesen Strecken ebenfalls „hohes Verkehrsaufkommen, insbesondere durch den Schwerlastverkehr“.

Das Unternehmen hob hervor, dass die neue Umgehungsstraße die Verkehrssicherheit in Arruda dos Vinhos verbessert und die Mobilität fördert, während sie gleichzeitig der Umwelt und der Lebensqualität der Anwohner zugutekommt, indem sie die Belastung der Bevölkerung durch Fahrzeugabgase und „störenden“ Lärm verringert.

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen IP und der Gemeinde finanzierte das Unternehmen den Bau und führte die öffentliche Ausschreibung durch.

Die Gemeinde übernahm die Kosten für die Ausführungsplanung und die Grundstücksenteignungen (400.000 Euro) und investiert über eine Million Euro in ergänzende Maßnahmen.