Diese von der Arbeitnehmerkommission organisierte außerordentliche Sitzung wurde einberufen, um die jüngste strategische Ausrichtung des Instituts sowie die öffentlichen Stellungnahmen der Geschäftsleitung zu überprüfen – insbesondere Medienerklärungen, die interne Meinungsverschiedenheiten ausgelöst hatten.

Das von den Beschäftigten verabschiedete Dokument enthält zehn Beschlüsse und übt scharfe Kritik am Verhalten von Luís Mendes Cabral. Dabei werden seine Äußerungen während eines Interviews mit Antena 1 kritisiert, in dem er die Repräsentativität der Arbeitnehmerkommission in Frage stellte und zu „konstruktiver Kritik“
aufrief.

In der durch die Resolution veröffentlichten Stellungnahme weist das Vertretungsgremium der INEM-Fachkräfte jeglichen Vorwurf zurück, dass unternehmerische oder parteipolitische Interessen ihre Warnungen motivieren, und betont stattdessen, dass ihre Bedenken hinsichtlich betrieblicher Mängel oder Risiken auf
praktischen Erfahrungen vor Ort sowie auf dem Verständnis der direkten Auswirkungen beruhen, die Verwaltungsanweisungen auf die Notfalldienste für die Öffentlichkeit haben.

In derselben Entschließung lehnen die Fachkräfte des Instituts die Verwendung des Begriffs „konstruktive Kritik“ als Filter ab, um Standpunkte, die von denen der Leitung abweichen, auszublenden, und vertreten die Auffassung, dass eine begründete Meinungsverschiedenheit hinsichtlich von Managemententscheidungen Ausdruck einer Haltung institutioneller Verantwortung sei.

Die Mitarbeiter argumentieren, dass die Vermeidung von Fehlern, bevor Notfalleinsätze beeinträchtigt werden, eine berufliche Verpflichtung darstellt, und bekräftigen, dass die Äußerung von Meinungsverschiedenheiten gegenüber der Leitung des Instituts nicht gleichbedeutend mit einer Stigmatisierung der Einrichtung selbst ist.